Schlussbericht New York
US-Börsen im Plus

Die US-Börsen haben am Dienstag Kursgewinne verbucht. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss zwar nur leicht im Plus, beendete jedoch seinen achten Handelstag in Folge mit Zuwächsen - die längste Gewinnperiode seit März 2003.

HB NEW YORK. Der Dow pendelte im Geschäftsverlauf zwischen 12.588 und 12.549 Zählern. Er verließ den Handel 0,04 Prozent fester bei 12.573 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte 0,26 Prozent zu auf 1448 Zähler. Der Technologie-Index Nasdaq stieg um 0,34 Prozent auf 2477 Stellen.

Das Papier von Applied Materials gewann mehr als vier Prozent auf 19,41 Dollar. Allerdings hatte Aixtron mitgeteilt, es gebe keine Übernahmeverhandlungen. Analysten führten den Kursanstieg von Applied Materials denn auch nicht auf die Gerüchte zurück. Die Banc of America hatte die Applied-Materials-Aktie zuvor hochgestuft.

Für die Anleger sei es beruhigend zu sehen, dass sich der Markt nach dem großen Ausverkauf im Februar erholt habe, sagte Scott Vergin von Thrivent Financial. Ob die Aktien weiter steigen könnten, hänge nun von den Unternehmensgewinnen ab. Die seien aber schwer zu prognostizieren, sagte David Katz von Matrix Asset Advisors. „Der Teufel steckt im Detail, und viel hängt von den Ausblicken ab.“ Vermutlich würden die Unternehmen weiter konservative Prognosen abgeben und diese dann übertreffen.

Mit Spannung warteten Anleger deshalb auch auf die Unternehmenszahlen von Alcoa, die der weltgrößte Aluminiumhersteller. Damit eröffnet Alcoa die Berichtssaison. Dank höherer Metallpreise verdiente der Konzern unter dem Strich deutlich mehr als ein Jahr zuvor. Der Nettogewinn habe bei 662 Millionen Dollar nach 608 Millionen im Vorjahreszeitraum gelegen, teilte der Konzern nach US-Börsenschluss mit.

Im S&P gehörten Citigroup-Papiere mit einem Plus von 1,59 Prozent auf 52,40 Dollar zu den Gewinnern. Die „New York Times“ hatte berichtet, die Bank wolle mehr als 26.000 Stellen streichen oder umwidmen. Ein neuerlicher Anstieg des Ölpreises half den Aktien von Energiekonzernen wie Exxon Mobil und Chevron auf die Sprünge. Exxon-Papiere legten genau ein Prozent zu, die Anteile von Chevron gut zwei Prozent. Ein Barrel US-Leichtöl kostete gut 40 Cent mehr und notierte bei 61,93 Dollar.

Etwas Federn lassen musste Johnson & Johnson, nachdem eine Pharmatochter mit dem Rückruf eines Medikaments für Aufregung gesorgt hatte: In einigen Arzneifläschchen sollen Berichten zufolge Glasscherben gefunden worden sein. Die Aktie von Johnson & Johnson gab daraufhin 0,06 Prozent auf 61,67 Dollar nach.

Mit Rekordständen der Börsen in Asien und Australien stieg der am breitesten gefasste Index weltweiter Aktien am Dienstag auf ein Allzeithoch.

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