Schlussbericht New York
US-Börsen legen etwas zu

Die US-Börsen haben sich am Mittwoch uneinheitlich gezeigt. Während gute Geschäftszahlen von Cisco die Technologiewerte in die Höhe zogen, belastete ein fallender Öl-Preis die Energiekonzerne und damit die Standardwerte. Im Verlauf erzielte der Dow-Jones-Index einen neuen Rekord.

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index schloss mit 12.666 Punkten praktisch unverändert, nachdem er im Verlauf 12.700 Punkte erreicht hatte und damit einen neuen Verlaufsrekord erzielte. Der breiter gefasste S&P-500-Index stieg um 0,14 Prozent auf 1450 Zähler. Der Technologie-Index Nasdaq legte um 0,77 Prozent auf 2490 Punkte zu.

Besonders die Quartalszahlen von Cisco vom Vorabend hätten eine gute Stimmung erzeugt, erklärten Händler. „Cisco hat den Leuten Laune gemacht“, sagte Ray Rund von Shaker Investments. Cisco-Titel legten um rund drei Prozent auf 28,09 Dollar zu. Die Aktien von Intevac, ein Hersteller von Teilen für Festplatten, gewannen um 27,6 Prozent auf 28,80 Dollar.

Broadcom-Titel stiegen um 4,72 Prozent auf 33,50 Dollar, nachdem Morgan Stanley erklärt hatte, es sehe bei dem Hersteller von Drahtlos-Komponenten die Möglichkeit eines größeren Quartalsgewinns als bislang erwartet. Apple-Titel stiegen um 2,38 Prozent auf 86,15 Dollar.

Im Dow gehörte Hewlett-Packard zu den Gewinnern mit einem Anstieg des Aktienkurses um 0,69 Prozent auf 42,30 Dollar. Der Index wurde jedoch von Energiewerten wie Exxon belastet, die ihrerseits durch den fallenden Öl-Preis unter Druck gerieten. Exxon-Titel gaben um 0,47 Prozent nach und gingen mit 74,79 Dollar aus dem Handel.

Zuvor waren positiv interpretierte US-Konjunkturzahlen bekannt gegeben worden. Die Produktivität der US-Wirtschaft im vierten Quartal stieg stärker als erwartet, während die Löhne langsamer zulegten als vorhergesagt. Damit erscheint die Inflationsgefahr geringer als befürchtet.

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