Schlussbericht New York
US-Börsen nach Zinsängsten im Minus

Die US-Börsen haben am Montag Kursverluste verbucht. Zu der Verkaufsstimmung trugen Ängste vor weiteren Zinserhöhungen durch die US-Notenbank Fed maßgeblich bei, die dieses Instrument zur Inflationsbekämpfung einsetzen könnte.

HB NEW YORK. Sorgen bereiteten Händlern zudem Anzeichen einer Verlangsamung des US-Wirtschaftswachstums. Angesichts der Verluste retteten sich Anleger in sicherer eingeschätzte Bargeld-Anlagen und Anleihen.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss um 0,17 Prozent leichter bei 11 125 Punkte. Im Handelsverlauf hatte er sich zwischen 11.040 und 11 175 Stellen bewegt. Der breiter gefasste S&P-500-Index gab um 0,39 Prozent auf 1262 Zähler nach. Der Technologie-Index Nasdaq fiel um 0,96 Prozent auf 2173 Punkte.

„Eine Straffung der Geldpolitik bedeutet, dass es eine Umschichtung von riskanteren Vermögensanlagen hin zu mehr Qualität gibt“, sagte Joseph Quinlan von Banc of America Capital Management.

Ein Ausverkauf an den Aktien- und Rohstoff-Märkten in Asien und Europa belastete zunächst die Stimmung. Die Verluste bei den Rohstofftiteln im US-Aktienhandel konnten bis Börsenschluss jedoch wieder ausgeglichen werden.

Die Anteilsscheine des Aluminiumherstellers Alcoa gehörten zu den größeren Verlierern im Dow. Sie gaben 2,6 Prozent auf 31,15 Dollar nach. Die Titel des Ölkonzerns Exxon Mobil notierten nach anfänglichen Verlusten um 0,55 Prozent fester bei 60,78 Dollar.

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