Schlussbericht New York
Wall Street: Endspurt bei den Standardwerten

Die US-Standardwerte haben am Mittwoch fester tendiert.

HB NEW YORK. Während Microsoft nach der Verschiebung einer Produkteinführung die Technologie-Werte belastete, sorgte der Schwergerätehersteller Caterpillar mit einem sich anbahnenden Geschäft in China für Euphorie auf dem Parkett. Andere US-Unternehmen hoffen nun auf verstärkte Auslands-Engagements.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte im Handelsverlauf zwischen 11.226 und 11.329 Punkten schloss 0,73 Prozent fester bei 11.317 Zählern. Dies ist der höchste Stand seit annähernd fünf Jahren. Der breiter gefasste S&P-500-Index stieg um 0,6 Prozent auf 1305 Punkte. Die Technologiebörse Nasdaq gewann um 0,4 Prozent und lag bei 2303 Stellen.

Äußerungen des chinesischen Maschinenbauers Shanghai Diesel Engine, die Zusammenarbeit mit Caterpillar ausweiten zu wollen, nährten Hoffnungen bei US-Unternehmen auf neue Geschäfte. "Das weltweite wirtschaftliche Wachstum ist jetzt gerade robust. Daher geht es vielen dieser multinationalen Firmen, die daran teilhaben, gut", sagte der S.G. Cowen-Analyst Michael Malone. Die Aktien von Caterpillar sprangen um 2,56 Prozent nach oben und schlossen bei 76,21 Dollar.

Der Tabakkonzern Altria trug zu dem Aufschwung des Dow Jones bei. Die Papiere legten um 1,15 Prozent auf 73,29 Dollar zu, nachdem die UBS das Kursziel für Altria-Aktien angehoben hatte.

Zu den Gewinnern zählten auch die Papiere von Gerneral Motors, nachdem sich der angeschlagene Autobauer mit einer Gewerkschaft auf Abfindungen geeinigt und damit einen Schritt hin zur Vermeidung eines Streiks gemacht hat. Die GM-Aktien legten bis Börsenschluss um 0,05 Prozent auf 22,01 Dollar zu.

Im Technologie-Sektor verloren neben Microsoft-Titeln, die ein Minus von 2,13 Prozent aufwiesen und bei 27,15 Dollar schlossen, auch der Konkurrent Apple. Die Apple-Aktien gaben 0,23 Prozent nach und notierten bei bei 61,67 Dollar. Microsoft hatte mitgeteilt, die Einführung seines neuen Betriebssystems Windows Vista für den breiten Markt erneut auf nun Anfang 2007 zu verschieben. Der Vista-Start wird damit das für die gesamte PC-Branche wichtige Weihnachtsgeschäft verpassen. Das lastete auch auf Aktien großer Hardware-Hersteller wie Dell oder Hewlett-Packard.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,49 Milliarden Aktien den Besitzer. 2301 Werte legten zu, 1029 gaben nach und 155 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,16 Milliarden Aktien 1921 im Plus, 1057 im Minus und 159 unverändert.

An den US-Kreditmärkten stiegen die zehnjährigen Staatsanleihen um 05/32 auf 98 13/32. Sie rentierten mit 4,703 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten um 12/32 auf 96 13/32 und hatten eine Rendite von 4,725 Prozent.

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