Schlussbericht Wall Street
Anleger wieder mutiger, aber noch nervös

Die US-Börsen sind zum Wochenstart erneut ohne Gewinne aus dem Handel gegangen. Erneute Liquiditätsspritzen der US-Notenbank und anderer Zentralbanken sorgten etwas für Beruhigung. Doch die Anleger zeigten sich noch nicht ganz überzeugt.

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte beendete den Handel nahezu exakt auf dem Schlusstand vom Freitag bei 13.236 Punkten. Im Verlauf hatte er sich zwischen 13.338 und 13.219 Stellen bewegt. Der breiter gefasste S&P-500 schloss ebenso nahezu unverändert bei 1452 Zähler, der Technologie-Index Nasdaq gab 0,1 Prozent auf 2542 Punkte nach.

Aktien von Hewlett-Packard legten an der Spitze des Leitindex 2,58 Prozent auf 48,43 US-Dollar zu. Ein Analyst der Banc of America sagte, er gehe davon aus, dass der Computerhersteller mit seinen Quartalsergebnissen am Donnerstag die Erwartungen der Wall Street übertreffen wird. Er rechne mit einem wachsenden Marktanteil und steigenden Umsätzen bei Notebooks.

Bankentitel standen am Montag erneut unter Druck: Goldman Sachs und eine Gruppe von Investoren helfen dem in Schwierigkeiten geratenen Hedge-Fonds der Investmentbank aus der Klemme. Mit der Unterstützung von Investoren wie Eli Broad oder Hank Greenberg sollen 3 Milliarden Dollar in den Fonds „Global Equity Opportunities“ (GEO) fließen. Goldman-Sachs-Papiere gaben 1,66 Prozent auf 177,50 Dollar ab.

Aktien von JP Morgan verloren trotz einer positiven Analysteneinschätzung 0,95 Prozent auf 43,83 Dollar. Ein Analyst der Deutsche Bank hatte die Papiere von „Hold“ auf „Buy“ gehoben. Die US- Bank könnte angesichts ihrer Unternehmensstruktur in unruhigen Zeiten wie diesen Marktanteile gewinnen, hieß es zur Begründung. Das Engagement auf dem Markt für Hypotheken mit geringer Bonität dürfte für JP Morgan eine kleinere Sorge sein, hieß es weiter.

Auch die Aktien anderer Großbanken bauten die Kursverluste der vergangenen Wochen aus. Lehman Brothers Holdings verloren 3,00 Prozent auf 57,30 Dollar. Merrill Lynch gaben 0,80 Prozent auf 73,53 Dollar ab und Bear Stearns Companies verloren 0,54 Prozent auf 109,60 Dollar.

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