Schlussbericht Wall Street
Neue Höhenflüge an US-Börsen

Die Kurse an den US-Börsen sind am Freitag weiter gestiegen und haben den Dow-Jones- und den S&P-500-Index auf Rekordstände getrieben. Besonders das Aktienrückkaufprogramm des Mischkonzerns General Electric und Konjunkturdaten stützten den Markt.

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index schloss um 0,3 Prozent höher bei 13.907 Punkten. Im Tagesverlauf pendelte er zwischen 13.846 und 13.932 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500 legte 0,3 Prozent auf 1553 Stellen zu. Damit brach er den bisherigen Rekord aus Zeiten des Internet-Booms am 24. März 2000. Der Nasdaq Composite stieg 0,2 Prozent auf 2707 Stellen.

Im Wochenverlauf legte der Dow um 2,2 Prozent, der S&P-500 um 1,4 Prozent und der Nasdaq um 1,5 Prozent zu.

Der Bericht von Reuters und der Universität Michigan zum Vertrauen der US-Verbraucher in die wirtschaftliche Entwicklung ihres Landes dämpfte die Sorgen um die Konjunktur. Der Index ist im Juli überraschend stark gestiegen. „Das Argument, der Konsument sei wegen der höheren Benzinpreise, der Probleme auf dem Häusermarkt und mit den zweitklassigen Hypotheken sehr beunruhigt - dafür sehen wir keine Belege“, sagte Analyst Mark Bronzo von Gartmore Separate Accounts.

Lichtblick für den Markt war auch General Electric, der Gewinn und Umsatz im Quartal deutlich gesteigert und ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von mehr als 14 Milliarden Dollar angekündigt hatte. Auch die Prognosen überraschten positiv. GE-Aktien stiegen um 1,3 Prozent auf 39,50 Dollar. Der US-Rasierer- und Batteriehersteller Energizer kündigte an, den Pflegemittelhersteller Playtex für 1,16 Milliarden Dollar oder 18,30 Dollar je Aktie zu kaufen. Playtex-Papiere stiegen daraufhin um 15,8 Prozent auf 17,97 Dollar.

Die Aktien von Alcoa legten um 4,6 Prozent auf 47,35 Dollar zu. Der Aluminiumkonzern hatte erklärt, sein Übernahmeangebot von 29 Milliarden Dollar für den Konkurrenten Alcan zurückzuziehen. Zuvor hatte der Bergbaugigant Rio Tinto 38 Milliarden Dollar für Alcan geboten. Börsianer spekulieren, nun könnte Alcoa selbst zum Übernahmeziel werden.

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