Schlussspurt
Börse Wien schließt deutlich fester

Die Wiener Börse hat den Handel am Mittwoch bei eher geringem Volumen mit deutlich höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg um 79,84 Punkte oder 2,34 Prozent auf 3 495,37 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat den Handel am Mittwoch bei eher geringem Volumen mit deutlich höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg um 79,84 Punkte oder 2,34 Prozent auf 3 495,37 Einheiten. Nach einem starken Verlauf legte der österreichische Aktienmarkt einen starken Endspurt hin und verbuchte in der letzten Handelsstunde weitere Kurszuwächse.

Die in den USA gestiegenen Öl-Lagerbestände ließen die Ölwerte noch weiter klettern. OMV allein zogen den ATX um 30 Punkte nach oben, so viel wie die dahinter gereihten Schwergewichte Voestalpine, Erste Group und Raiffeisen International zusammen.

OMV kletterten trotz wieder gesunkener Ölpreise mit plus 4,94 Prozent auf 42,66 Euro an die ATX-Spitze (1,212 749 Stück). Eigentliches Tagesthema waren jedoch die Halbjahreszahlen der Telekom Austria . Diese lagen unter den Analysten-Erwartungen. Die RCB erwägt, ihre Anlageempfehlung von "Buy" auf "Hold" nach unten zu revidieren. Ein Händler bezeichnete die Zahlen sogar als "ganz schlecht". Die Aufschläge der Telekom-Aktie konnten sich Händler nur mit der bestätigten Zielvorgabe des Managements erklären. Telekom Austria gewannen 3,24 Prozent auf 13,40 Euro (2,414 234 Stück).

Voestalpine stiegen im Sog der im Euro-Stoxx-600 besonders starken Rohstoffwerte um 3,83 Prozent auf 36,60 Euro. Erste Group erholten sich von ihren Vortagesverlusten mit einem Aufschlag von 1,74 Prozent auf 39,28 Euro (1,051 499 Stück), und Raiffeisen International machten 2,69 Prozent auf 76,81 Euro gut.

Wienerberger-Aktien zeigten einen Abschlag von 2,03 Prozent auf 16,37 Euro. Zum Ziegelhersteller kamen gleich drei negative Analystenstimmen. Die Credit Suisse senkte das Kursziel von 35 auf 20 Euro, die Citigroup von 16,50 auf 15,50 Euro und die Deutsche Bank von 22 auf 20 Euro.

Auch zu A-TEC Industries meldeten sich internationale Investmenthäuser zu Wort. Während die Deutsche Bank ihre Anlageempfehlung von "Buy" auf "Hold" senkte, hob Goldman Sachs das Kursziel von 77,0 auf 78,20 Euro an. A-TEC legten um 2,22 Prozent auf 59,80 Euro zu.

Bei Mayr-Melnhof wirkte sich ein Analystenkommentar negativ aus. Die UBS hatte das Kursziel um 9,3 Prozent auf 58,50 Euro gesenkt. Mayr-Melnhof-Papiere legten dennoch um 0,46 Prozent auf 52,30 Euro zu.

Die Aktien der Sparkassen Immobilien fielen nach Vorlage von Zahlen deutlich um 3,39 Prozent auf 5,70 Euro. Das Unternehmen hatte in den ersten sechs Monaten 2008 zwar höhere Umsatz- und Mieterlöse erzielt, das Betriebsergebnis war aber aufgrund der geringeren Gewinne nach einer Neubewertung der Immobilien und höherer betrieblicher Aufwendungen gesunken.

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