Schwache Energiewerte und Wal-Mart belasten Börsen
US-Börsen schließen deutlich schwächer

Die Umsatzdaten des US-Einzelhandels waren noch ermutigend. Doch was danach an meldungen über die Nachrichtenticker lief, verdarb den Anlegern die Kauflaune gründlich - angefangen von enttäuschenden Zahlen von Wal-Mart bis zur Ratingherabstufung für Ford.

HB NEW YORK. Vor allem von den sinkenden Ölpreisen geschwächte Werte großer Energiekonzerne, wie etwa Exxon Mobil, ließen zudem am Donnerstag die Kurse an der Wall Street weit ins Minus absacken. Die Indizes der Standardwerte verloren rund ein Prozent.

Nach ermutigenden Umsatzdaten des US-Einzelhandels verpasste Händlern zufolge zudem die Ratingagentur Moody's den Anlegern mit einer Abstufung von Schuldtiteln des Autokonzerns Ford eine kalte Dusche.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verließ den Markt 1,08 % ermäßigt mit rund 10 189 Punkten. Im Geschäftsverlauf hatte er zwischen einem Hoch von 10 322 und einem Tief von 10 183 Zählern gependelt. Der breiter gefasste S&P gab um ein Prozent auf etwa 1159 Zähler nach. Die Index der Technologiebörse Nasdaq verlor um 0,39 % auf rund 1963 Punkte.

Die Ölpreise setzten am Donnerstag angesichts der kräftig gestiegenen US-Vorräte beiderseits des Atlantiks ihre Talfahrt fort und fielen deutlich unter die magische 50-Dollar-Grenze. Sowohl in Europa als auch in den USA war ein Barrel (knapp 159 Liter) leichtes Rohöl für weniger als 49 Dollar zu haben. Wegen der wachstumsschädlichen Auswirkungen hoher Energiekosten nahmen die Anleger die Verbilligung des Öls positiv auf. Die Aktien der Energiekonzerne gerieten jedoch unter Verkaufsdruck, weil die Investoren die Gewinnaussichten schlechter einschätzten. Dabei sackte der Kurs der Papiere des weltgrößten Energiekonzerns Exxon Mobil um gut 4,3 % auf 54,82 Dollar ab, der des Konkurrenten Conoco Phillips um fast 4,8 % auf 100,32 Dollar.

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