Schwaches internationale Umfeld
Deutliche Verluste in Wien

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei durchschnittlichem Volumen mit deutlich tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 116,66 Punkte oder 3,01 Prozent auf 3 754,85 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei durchschnittlichem Volumen mit deutlich tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 116,66 Punkte oder 3,01 Prozent auf 3 754,85 Einheiten.

Der ATX erlebte einen tiefroten Wochenauftakt. Der heimische Leitindex lag zwischenzeitlich um knapp 130 Punkte tiefer und ging noch um drei Prozent schwächer aus dem Handel. Marktteilnehmer verwiesen auf äußerst schwache Vorgaben aus Asien sowie auf das einheitlich negative europäische Umfeld. Am Nachmittag konnte der Leitindex seine Abschläge angesichts von über den Prognosen liegenden US-Konjunkturdaten nur vorübergehend leicht eingrenzen.

Auch einige Indexschwergewichte gerieten stark unter Druck. So rutschten Raiffeisen International um 3,98 Prozent auf 82,00 Euro ab. Erste Bank erging es mit minus 4,03 Prozent auf 36,95 Euro noch eine Spur schlechter. Die WestLB hat ihr Erste Bank -Kursziel von 65 auf 45 Euro gekürzt. Die Analysten von Lehman Brothers haben die Einstufung "overweight" mit Kursziel 66 Euro beibehalten.

Andritz rutschten um 4,52 Prozent auf 35,66 Euro ab. JP Morgan hat das Kursziel von 53 auf 52 Euro nach unten revidiert. Goldman Sachs hat das Kursziel für den Anlagenbauer hingegen von 40,50 auf 41,50 Euro erhöht. Wienerberger fanden sich mit einem Abschlag von 4,83 Prozent auf 30,55 Euro ebenfalls unter den größeren Verlierern.

Auch die Versorger büßten deutlich an Wert ein. So rutschten Verbund um 4,99 Prozent auf 46,60 Euro ab und EVN verloren 3,54 Prozent auf 83,00 Euro. Die Ratingagentur Standard & Poor„s hat für die EVN den Ausblick auf "negative" von zuvor "stabil" gesenkt.

A-Tec fielen um 5,03 Prozent auf 56,03 Euro . Die Analysten der Erste Bank haben die Einschätzung von "buy" auf "hold" und das Kursziel von 124 auf 65 Euro gekappt. Für die Telekom Austria wurde von der Erste Bank das Anlagevotum "hold" bestätigt, das Kursziel jedoch von 21,0 auf 16,50 Euro reduziert. Telekom-Aktien büßten 4,21 Prozent auf 14,34 Euroein.

Intercell schlossen nach Vorlage von Ergebnissen um 3,16 Prozent tiefer bei 24,50 Euro. Der Impfstoffhersteller hat 2007 sein erstes profitables Jahr seit Unternehmensgründung geschrieben. "Die Zahlen waren eigentlich über den Erwartungen- aber solche Meldungen gingen heute einfach unter", kommentierte ein Händler.

Die Familie des Investors Rudolf Fries ist mit 8,6 Prozent in die Immofinanz eingestiegen, wurde am Nachmittag bekannt. Kaufpreis wurde keiner mitgeteilt. Die Aktien der Immofinanz gaben um 2,51 Prozent auf 7,00 Euro nach.

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