Schweizer Aktienmarkt
Finanzwerte in Zürich unter Druck

Der Schweizer Aktienmarkt ist mit deutlichen Abgaben in die neue Woche gestartet. Nach einem nervösen und von vielem Auf und Ab geprägten Handelstag schloss der SMI nur 42 Punkte über dem Tagestief. Vor allem die Bankenwerte waren immer wieder Gegenstand von Spekulationen.

dpa-afx ZÜRICH. Der Schweizer Aktienmarkt ist mit deutlichen Abgaben in die neue Woche gestartet. Nach einem nervösen und von vielem Auf und Ab geprägten Handelstag schloss der SMI nur 42 Punkte über dem Tagestief. Vor allem die Bankenwerte waren immer wieder Gegenstand von Spekulationen.

Den hiesigen Dividendenpapieren wurde auch keine Unterstützung aus den USA zuteil, wo die Leitbörse knapp behauptet startete. Immerhin blieben am Nachmittag neue negative Konjunkturüberraschungen von der anderen Seite des Atlantiks aus, was die Verluste teilweise begrenzte. So fiel der ISM-Einkaufsmanagerindex im Verarbeitenden Gewerbe im Februar wie erwartet von 50,7 auf 48,3 Punkte.

Das Blue Chips Barometer SMI schloss 129,98 Punkte oder 1,73 Prozent tiefer auf 7 403,88 Stellen. Der 30 Titel umfassende und gekappte SLI-Index verlor 1,98 Prozent auf 1 133,12 Punkte und der SPI 1,71 Prozent auf 6 082,96 Punkte.

Banktitel standen am Berichtstag im Fokus. Presse-Meldungen zu möglichen weiteren Abschreibungen wirkten sich hier negativ aus. In der Folge schlossen CS 1,4 Prozent tiefer auf 51,30 Schweizer Franken und UBS verloren 3,3 Prozent auf 33,22 Franken. Am frühen Nachmittag setzten die UBS -Aktien schlagartig zu einer Erholungsrally ansetzten und erreichten zwischenzeitlich gar die Gewinnschwelle. Händler berichteten von Übernahmespekulationen - die Deutsche Bank habe Interesse an der Großbank bekundet, hieß es.

Julius Bär (-4,8 % auf 74,00 Franken) schlossen ebenfalls sehr schwach. Hier wirkte ein Pressebericht negativ nach, wonach ein Ex-Manager der Bär -Filiale auf den Cayman Islands die Veröffentlichung der Kontodaten von Kunden plane.

Direkt hinter den Banken reihten sich bei den Verlierern die Versicherer ein. Swiss Re (-3,5 % auf 81,15 Franken) zeigten sich von dem am Berichtstag angelaufenen Aktienrückkaufprogramm wenig beeindruckt. ZFS sanken 2,7 Prozent auf 319,25 Franken und Swiss Life büßten ebenfalls 2,7 Prozent auf 255,75 Franken ein.

Zyklische Werte neigten ebenfalls zur Schwäche. ABB verloren 2,3 Prozent auf 26,02 Franken, Swatch 2,3 Prozent auf 301,50 Franken, Clariant 2,7 Prozent auf 8,73 Franken und Adecco 1,9 Prozent auf 53,85 Franken.

Roche (-0,4 % auf 204,10 Franken) und Novartis (-1,3 % auf 50,80 Franken) schnitten besser als der Gesamtmarkt ab. Das Börsenschwergewicht Nestle (-1,6 % auf 491,50 Franken) konnte sich dagegen dem Trend nicht entziehen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%