Schweizer Aktienmarkt
USA sorgten für nervöses Auf und Ab in Zürich

Der Schweizer Aktienmarkt hat am letzten Wochetag eine nervöse Berg- und Talfahrt in der Verlustzone hingelegt. Nachdem die US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag vorübergehend zum freien Fall geführt hatten, vermochte der freundliche Start der US-Börsen wieder etwas stützen.

dpa-afx ZÜRICH. Der Schweizer Aktienmarkt hat am letzten Wochetag eine nervöse Berg- und Talfahrt in der Verlustzone hingelegt. Nachdem die US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag vorübergehend zum freien Fall geführt hatten, vermochte der freundliche Start der US-Börsen wieder etwas stützen. Der Leitindex SMI verlor 1,32 Prozent auf 7 174,15 Punkte. Im Wochenvergleich büßte er 4,8 Prozent ein. Der 30 Titel umfassende SLI sank um 1,53 Prozent auf 1 101,17 Punkte und der SPI um 1,07 Prozent auf 5 931,00 Punkte.

Unter den Schwergewichten standen zum Schluss nach wie vor die von der Konjunktur abhängigen Papiere unter Druck. Lonza (minus 5,0 Prozent auf 136,30 Franken) stellten dabei den größten Verlierer. Logitech verloren 2,5 Prozent auf 25,82 Franken und Clariant 3,0 Prozent auf 8,28 Franken. Daneben gehörten Kühne+Nagel (minus 3,1 Prozent auf 99,10 Franken) bei der Schlussglocke zu den größten Verlierern. Die UBS hatte am Morgen das Kursziel für die Aktie auf 112 (127) Franken gesenkt, die Einstufung für die Aktie jedoch auf Neutral belassen.

Ebenfalls klar im Minus verharrten die Versicherer: Swiss Life Holding verliessen den Handel mit minus 2,9 Prozent auf 241,50 Franken, Baloise mit minus 2,1 Prozent auf 90,10 Franken und ZFS mit minus 1,9 Prozent auf 303 Franken.

Am oberen Ende der Tabelle vermochten sich Credit Suisse (minus 0,2 Prozent auf 49,42 Franken) zu halten, derweil UBS (minus 1,8 Prozent auf 30,20 Franken) weiter knapp die 30 Franken-Grenze verteidigten, nachdem der Aktienpreis am Vormittag kurz auf 29,92 Franken gefallen war. Julius Bär (minus 0,9 Prozent auf 71,55 Franken) vermochten sich im Mittelfeld zu halten.

Roche (minus 2,2 Prozent auf 193,90 Franken) zogen den Index auch zum Schluss nach unten; allerdings wurden die Titel ex-Dividende von 4,60 Franken gehandelt. Novartis eroberten im Verlauf des Nachmittags dagegen Boden zurück und notierten zum Schluss mit minus 0,1 Prozent auf 49,18 Franken knapp unter dem Wendepunkt. Schwergewicht Nestle (minus 1,4 Prozent auf 484,50 Franken) taten dem Gesamtmarkt keinen Gefallen und standen zum Schluss im mittleren Feld der Verlierer.

Einzig zwei Titel schafften es zum Ende des Handelstages in den Kreis der Gewinner: OC Oerlikon schlossen mit plus 0,5 Prozent auf 329 Franken, Geberit mit plus 0,3 Prozent auf 150.

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