Schwergewichte im späten Handel unter Druck
Börse Zürich schließt kaum verändert

dpa-afx ZÜRICH. Der Schweizer Aktienmarkt ist am Wochenende vor Ostern kaum verändert aus dem Handel gegangen. Nach volatilem Verlauf innerhalb einer im Vergleich mit den letzten Tagen allerdings schmalen Bandbreite, zog der SMI am Nachmittag im Anschluss an die Veröffentlichung zahlreicher US-Konjunkturdaten eindeutig ins Plus. Während der Schlussauktion wurden jedoch Nestle , Roche und CS als Schwergewichte etwas zurückgeworfen und die Gewinne des Gesamtmarktes waren dahin.

Die US-Daten, unter anderem zu den persönlichen Einkommen und Ausgaben oder Michigan-Index zum Konsumentenvertrauen, wurden mehrheitlich positiv aufgenommen. Dabei wogen die Hinweise auf eine weiterhin freundliche Konjunktur schwerer als die Inflationssorgen. Insgesamt sei das Geschäft aber in ruhigen Bahnen verlaufen, hieß es am Markt.

Der SMI schloss 0,01prozent tiefer bei 8 976,99 Punkten, im Wochenvergleich ergab sich ein Minus von 1,2 Prozent. Der breiter gefasste SPI rückte dagegen um 0,05prozent auf 7 183,53 Punkte leicht vor.

Mit Abstand an der Spitze landeten Syngenta (+2,4prozent auf 232,50 Franken), Lonza (+1,8prozent auf 116,80 Franken) und Clariant (+1,5prozent auf 20,85 Franken), ohne dass es dazu allerdings konkrete Nachrichten gegeben hätte.

Als Stütze für den SMI erwiesen sich Nestle mit einem Plus von 0,7 Prozent auf 473,25 Franken, trotz des Rückfalls kurz vor Börsenschluss. Auch Novartis (+0,7prozent auf 69,70 Franken) beendeten die Sitzung fester.

Nennenswerte Avancen verzeichneten zudem noch Nobel Biocare (+0,6 Prozent auf 443 Franken) und Swiss Re (+0,6prozent auf 111 Franken). Swiss Re hat am Freitag eine Studie über das profitable Potential der Vorsorge für die alternde Bevölkerung publiziert.

Adecco (-2,0prozent auf 77,15 Franken) wurden von einer Rückstufung durch Merrill Lynch auf Equal Weight gebremst und beendeten den Handel auf dem letzten Tabellenrang.

Aber auch Roche (-1,0prozent auf 215 Franken) schlossen klar schwächer. Die EU-Zulassung für Xeloda bei fortgeschrittenem Magenkrebs wurde zwar als positiv bezeichnet, vermochte nach der Empfehlung der vorberatenden Kommission Chmp aber nicht mehr zu überraschen.

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