Sorge über Energiepreise
Dow rückt der 10 000-Punkte-Marke wieder näher

Auch in New York hat sich die Talfahrt an den Börsen fortgesetzt. Am Donnerstag sorgte vor allem das Schwergewicht Exxon Mobil sowie ein Ölpreis nahe der 50-Dollar-Marke für Missstimmung. Allein Technologiepapiere konnten sich behaupten und beendeten den Handel minimal im Plus.

rtr NEW YORK. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte bewegte sich im Geschäftsverlauf zwischen einem Tief von 10 031 und einem Hoch von 10 108 Zählern. Er verließ den Handel 0,7 % niedriger mit rund 10 038 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index fiel um 0,47 % auf etwa 1108 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte geringfügig um 0,04 % auf rund 1886 Punkte zu.

„Wo das Öl hingeht, geht auch der Markt hin. Wir sind gefährlich nahe an der Marke von 10 000 Punkten (beim Dow), was zwar technisch nicht viel bedeutet, aber für viele Leute psychologisch eine wichtige Marke darstellt,“ sagte Dan McMahon von CIBC World Markets. Die Ölpreise waren im Tagesverlauf nach einem Rückgang um rund einen halben Dollar von Käufen durch Fondsgesellschaften wieder in die Höhe getrieben worden. Der Preis für Brent-Öl erreichte dabei ein Rekordhoch und leichtes US-Öl lag nicht mehr weit von dem im August erreichten Allzeit-Hoch von 49,40 Dollar entfernt. Die Investoren sind wegen der hohen Energiepreise besorgt, weil sie die Ausgaben der Verbraucher beschränken und somit die Unternehmensgewinne schmälern können.

Aus Sorge um die Unternehmensgewinne verkauften die Investoren Händlern zufolge Aktien von konjunkturabhängigen Firmen, wie des Mischkonzerns 3M oder des Bau- und Schwermaschinenherstellers Caterpillar. 3M-Papiere gaben um knapp zwei Prozent auf 78,70 Dollar nach. Caterpillar-Titel fielen um mehr als ein Prozent auf 74,50 Dollar.

„Der Kursrückgang heute ist eine Fortsetzung der Verluste von gestern“, sagte Analyst Larry Wachtel von Wachovia Securities. Andere Marktteilnehmer verwiesen auf die Kursverluste von Exxon Mobil. Die Aktien fielen um mehr als zwei Prozent auf 47,76 Dollar, nachdem die Deutsche Bank trotz der hohen Ölpreise ihre Ratings für den weltweiten Ölsektor und Schwergesichte wie Exxon und ChevronTexaco gesenkt hatte. Die Dividendenpapiere von ChevronTexaco wurden mit 52,32 Dollar um gut 1,5 % niedriger angeschrieben.

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