Technologiewerte geben nach
Dax rettet sich über 4200 Punkte

Mit dem wieder anziehenden Ölpreis haben an den deutschen Aktienbörsen am Mittwoch die Standardwerte ihre Vortagesgewinne meist wieder abgegeben. Belastend wirkten vor allem die Kursverluste beim weltgrößten Chemiekonzern BASF und bei den Technologiewerten.

HB FRANKFURT. Der Leitindex Dax schloss knapp behauptet mit minus 0,27 % bei 4 201,35 Punkten. Der MDax mittelgroßer Werte verlor 0,46 % auf 5332,50 Punkte, während der TecDax 0,01 % auf 516,82 Zähler gewann. Unterstützung bekam der Dax von den Autowerten, die angesichts des nachgebenden Euro zu den größten Gewinnern unter den Standardwerten zählten. Händler in Frankfurt sprachen wie schon am Vortag von einem richtungslosen Handel. Mehr oder weniger sei der Dax seit Monatsbeginn in einer engen Spanne um 4200 Punkte gefangen.

„Die Handelsumsätze blieben gering und es fehlten die positiven Impulse“, sagte Aktienstratege Christian Schmidt von der Helaba. Zudem hätten die Vorgaben die Kauflust gebremst. „Der Dax tritt wohl auf der Stelle, weil sich zwei Effekte gegenseitig aufheben. Für die Unternehmensgewinne ist der rückläufige Ölpreis und der fallende Euro sicher positiv. Auf der anderen Seite nehmen US-Anleger angesichts des sinkenden Euro jetzt Gewinne mit“, fasste Volker Borghoff, Aktienstratege bei HSBC Trinkaus & Burkhardt, die Marktlage zusammen.

Der Ölpreis drehte im Verlauf ins Plus, nachdem die US-Lagerbestände für Heizöl weniger stark als erwartet gestiegen waren. Ein Barrel Öl der US-Leichtölsorte WTI zur Lieferung im Januar verteuerte sich dadurch wieder auf mehr als 42 Dollar, nachdem er zuvor noch zeitweise mit 40,45 Dollar auf den niedrigsten Stand seit Mitte Juli gefallen war. Der Euro pendelte um 1,3260 Dollar, nachdem er am Vortag noch ein Rekordhoch bei 1,3470 Dollar markiert hatte.

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