Tokioter Börse Dienstag bis Donnerstag geschlossen
Warten auf US-Zinsentscheidung an den Asien-Börsen

Die Tokioter Börse ist am Montag nahezu unverändert in die Woche gestartet. Die Investoren hielten sich dabei weitgehend zurück nach einem verlängerten Wochenende und der Aussicht auf drei weitere handelsfreie Tage.

HB TOKIO. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index beendete den Handel 0,06 Prozent niedriger bei 11,002 Punkten. Der breiter gefasste TOPIX-Index schloss 0,17 Prozent im Plus bei 1131 Zählern. In Südkorea schloss die Börse freundlicher. Die Börsen in Taiwan und Hongkong blieben am Montag geschlossen. Der Handel in Tokio verlief weitgehend ruhig, nachdem die Börse bereits am Freitag geschlossen war und auch Dienstag bis Donnerstag in der so genannten Goldenen Woche nicht öffnen wird.

Die Börsianer wollten Analysten zufolge zudem erst den Ausgang der Sitzung der US-Notenbank Fed am Dienstag abwarten. Zwar wird dabei allgemein eine Anhebung der Zinsen erneut um 25 Basispunkte auf dann 3,0 Prozent erwartet. Allerdings würden die Investoren gespannt darauf achten, welche Hinweise die Fed zur Entwicklung der Inflation und des Wachstums in den USA geben wird, sagte Yasuo Yabe von Meiwa Securities.

Gehandelt worden seien daher vor allem Werte wie Banken, Immobilienfirmen und Handelskonzerne, die ihr Geschäft vornehmlich im Inland machten, sagte Hiroichi Nishi von Nikko Cordial Securities. „Die Investoren meiden Exporteure, weil diese dazu neigen, von den US-Aktien beinflusst zu werden.“

Zu den Kursgewinnern zählten denn auch die Aktien der größten japanischen Bank Mizuho Financial Group, die um 0,61 Prozent zulegten auf 496 000 Yen. Auch die Papiere der Technologiefirma Matsushita Electric, die Produkte für Panasonic herstellt, gewannen. Sie lagen zuletzt 2,8 Prozent im Plus bei 1580 Yen, nachdem das Unternehmen mit seinem Quartalsgewinn die Erwartungen an den Märkten übertroffen hatte. Stark exportanhängige Werte wie Honda sowie der Konkurrent Toyota verbilligten sich hingegen.

Die US-Währung notierte zum Euro bei Kursen um 1,2857 Dollar nach 1,2872 Dollar zum Handelsschluss in New York. Zum Yen lag der Dollar bei 105,21 Yen nach 104,64 Yen im späten US-Handel. Der Yen fiel Händlern zufolge unter anderem wegen eines Berichts, Nordkorea habe eine Rakete getestet. Zudem gab es Spekulationen über die Entwicklung der chinesischen Währung. „Die Möglichkeit einer Yuan-Neubewertung steigt“, sagte Tohru Sasaki von JPMorgan Chase.

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