Tokioter Indizes verlieren ein Prozent
Asiatische Märkte ohne Schwung

Die asiatischen Aktienmärkte haben am Dienstag überwiegend Kursverluste verbucht. Händler führten die schwächere Tendenz etwa an der Tokioter Börse vor allem auf die enttäuschenden US-Daten zur Entwicklung der Eigenheimverkäufe zurück, die am Montag die Investoren erneut aufschrecken ließen.

HB SINGAPUR. Der Euro lag mit 1,3330 Dollar nahezu unverändert zu seiner letzten Notiz in New York vom Montagabend. Der Preis für ein Barrel US-Leichtöl sank um rund 20 Cent auf 62,71 Dollar, nachdem er am Montag wegen des Atomstreits mit dem Iran auf den höchsten Stand in diesem Jahr geklettert war.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,90 Prozent schwächer bei 17.365 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 1,01 Prozent auf 1723 Punkte. Besonders die Aktien von Chip-Herstellern belasteten, nachdem Credit Suisse einige Titel herabgestuft hatte. Die Einschätzung von Credit Suisse habe vor allem Aktien aus der Chip-Branche belastet, sagte Hideyuki Suzuki von SBI Securities. „Zudem waren die US-Aktien über Nacht schwächer, das hilft auch nicht.“ Die Aktien von Advantest gaben um gut drei Prozent nach. Papiere von Konica Minolta hingegen legten gut ein Prozent zu. Der Konzern hatte zuvor angekündigt, künftig mit General Electric neue ultradünne Leuchten herstellen zu wollen. An den Aktienmärkten in Südkorea, Hongkong Taiwan und Singapurzeichnete sich keine einheitliche Tendenz ab.

In New York hatte die Wall Street am Vorabend ebenfalls uneinheitlich geschlossen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte sank 0,10 Prozent auf 12.469 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 notierte 0,10 Prozent niedriger bei 1438 Zählern. Der Index der Nasdaq stieg jedoch um 0,27 Prozent auf 2456 Stellen.

„Es gibt derzeit wenig Schwung an den internationalen Finanzmärkten, daher sehen wir auch einige Gewinnmitnahmen mit dem Ergebnis, dass sich die Märkte seitwärts bewegen“, sagte ein Händler. In Tokio gab es zudem einige Zurückhaltung der Investoren vor dem Ende des Fiskaljahres nächste Woche.

Im Devisenhandel lag der Dollar zum Yen bei 118,08 Yen und damit so gut wie unverändert zu seinem letzten Kurs im späten US-Geschäft vom Vorabend.

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