Tui-Aktien weiter unter Druck
Dax schließt auf Jahreshöchststand

Bei geringen Umsätzen haben die deutschen Aktienmärkte freundlich geschlossen. Der Leitindex DAX stieg um 0,62 Prozent auf 4261,79 Punkte und schloss damit auf dem höchsten Stand in diesem Jahr. Der MDAX legte lediglich 0,03 Prozent auf 5365,94 Zähler zu. Der TecDAX gewann 0,43 Prozent auf 522,63 Punkte.

HB FRANKFURT/M. „Die Stimmung ist positiv. Es gibt keine großen Ängste und keinen Verkaufsdruck im Markt“, sagte Aktienhändler Norbert Pütz von der Postbank. Jedoch seien die Umsätze sehr gering und marktbewegende Nachrichten gebe es kaum. Größter Verlierer waren TUI mit minus 0,96 Prozent auf 17,58 Euro. „TUI-Aktien werden von der Katastrophe in Asien weiter gedrückt“, sagte Pütz. Zudem hätten sich TUI-Papiere nach der Platzierung des 31-Prozent-Anteils durch die WestLB gut entwickelt.

Die Aktien der Münchener Rück stiegen um 0,49 Prozent auf 90,44 Euro. Der weltgrößte Rückversicherer hatte die Belastungen durch das Seebeben in Asien kurz vor Handelsende auf unter 100 Millionen Euro beziffert und die Prognose für 2004 bestätigt. Aktien der Deutschen Bank gingen mit plus 1,05 Prozent auf 65,15 Euro als zweitstärkster DAX-Wert aus dem Handel. Im TecDAX sprangen SÜSS MicroTec mit plus 10,85 Prozent auf 5,72 Euro an die Spitze. „Es ist mindestens ein großer Käufer im Markt“, sagte ein Händler.

In Paris schloss die Börse gut behauptet, in London ruhte der Aktienhandel wegen eines Feiertags. Europas Leitindex EuroSTOXX 50 stieg um 0,37 Prozent auf 2955,11 Punkte. Die US-Börsen notierten zum Ende des europäischen Handels etwas fester. Der Standardwerteindex Dow Jones gewann 0,57 Prozent auf 10 837,19 Punkte, der technologielastige NASDAQ Composite stieg um 0,64 Prozent 2168,00 Zähler.

Der Rentenmarkt tendierte schwächer. Die Umlaufrendite stieg auf 3,33 (Montag: 3,30) Prozent, der REX-Rentenindex sank um 0,02 Prozent auf 120,88 Punkte. Der Bund Future fiel um 0,31 Prozent auf 118,66 Punkte. Der Eurokurs stieg deutlich. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf den Rekordwert von 1,3633 (1,3527) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7335 (0,7393) Euro.

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