Umfeld bleibt aber positiv
Tokioter Börse schließt erneut schwächer

Die Börse in Tokio hat wegen Zweifel der Anleger an der konjunkturellen Entwicklung Japans etwas leichter den Handel beendet. Zwar gaben Daten über eine zunehmende Nachfrage nach Computerchips und die bevorstehende Markteinführung der neuen Sony-Spielkonsole in den USA Technologietiteln Auftrieb. Der Optimismus der Anleger wurde jedoch gedämpft durch einen Rückgang der Rohstoffpreise, was unter anderem Aktien aus der Hütten-Branche belastete.

HB SINGAPUR. In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,45 Prozent leichter bei 16 091 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index gab 0,54 Prozent auf 1573 Zähler nach. Die Aktienmärkte in Südkorea, Hongkong Taiwan und Singapur tendierten etwas fester.

Händler sagten, allgemein bleibe das Umfeld für Aktien positiv. „Es gibt keinen Grund für Anleger, Aktien massenhaft zu verkaufen, da zahlreiche Unternehmen Gewinnzuwächse ausweisen“, sagte Kenichi Azuma von Cosmo Securities.

Die Aktien des Schwergewichts Sony gewannen vor der Markteinführung der Play-Station 3 um mehr als ein Prozent. Ein deutliches Plus von fast drei Prozent verbuchten die Aktien des Chipzubehör-Herstellers Tokyo Electron. Die am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsaussichten der Chipbranche beflügelten auch die Aktien des Produzenten von Geräten zum Testen von Mikrochips, Advantest.

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