Unerwartet schwaches Stellenplus trotz Konjunkturaufschwung: US-Börsen fest ins Wochenende

Unerwartet schwaches Stellenplus trotz Konjunkturaufschwung
US-Börsen fest ins Wochenende

Schwache Arbeitsmarktdaten haben auch ihr Gutes: Der unerwartet geringe Stellenzuwachs im Januar gebe der amerikanischen Notenbank (Fed) keinerlei Anlass für baldige Zinserhöhungen, und dies sei positiv für die Firmengewinne, kommentierten US-Händler das Marktgeschehen und die jüngsten Konjunkturdaten.

HB NEW YORK. Die Aussicht auf weiter niedrige Zinsen nach überraschend schwachen US-Arbeitsmarktdaten haben die Kurse an der Wall Street zum Wochenausklang gestützt. Angeführt von kräftigen Kursgewinnen bei den Titeln von Citigroup, Home Depot und Intel legte der Dow-Jones-Index am Freitag um 0,9 Prozent auf 10 593 Punkte zu. Die US-Technologiebörse Nasdaq gewann 2,2 Prozent auf 2 64 Punkte, wobei insbesondere überraschend starke Quartalszahlen des auch in den USA gelisteten schwedischen Telekomausrüsters Ericsson für gute Stimmung sorgten. Der breiter gefasste S&P-500-Index zog um 1,3 Prozent auf 1 143 Zähler an.

Im Januar haben die US-Unternehmen nach Regierungsangaben 112 000 Stellen geschaffen, während Analysten im Schnitt mit einem Zuwachs von 150 000 Stellen gerechnet hatten. Die Daten zeigen Volkswirten zufolge, dass die Erholung der weltgrößten Volkswirtschaft zwar voranschreitet, aber weiter nur geringe Impulse für den Arbeitsmarkt mit sich bringt. Zugleich gäben sie der Fed jedoch Spielraum, den Leitzins noch längere Zeit auf dem niedrigsten Niveau seit mehr als 40 Jahren zu lassen. „Das Positive an den Zahlen ist eindeutig, dass die Zinsen wohl noch länger niedrig bleiben dürften als zuvor angenommen“, sagte Jay Finkel, Händler bei der Fondsgesellschaft Lord Abbett & Co.

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