Uniwheel

Pfälzer Alufelgenhersteller sammelt 125 Millionen ein

Der pfälzische Alufelgen-Hersteller Uniwheel ist als eines der ersten Unternehmen an die Börse in Warschau gegangen. Das Unternehmen konnte seine Aktie allerdings nicht zum Höchstpreis platzieren.
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Die Erstnotiz von Uniwheel an der Warschauer Börse ist für den 8. Mai geplant. Quelle: dpa
Polnische Börse

Die Erstnotiz von Uniwheel an der Warschauer Börse ist für den 8. Mai geplant.

(Foto: dpa)

FrankfurtDer erste Börsengang eines deutschen Unternehmens in Polen ist gelungen. Der pfälzische Alufelgenhersteller Uniwheels konnte seine Aktien allerdings nicht zum Höchstpreis von je 119 Zloty platzieren. Die 4,8 Millionen Papiere würden zu 105 Zloty zugeteilt, teilte das Unternehmen aus Bad Dürkheim mit. Vom Erlös von 125,4 Millionen Euro fließt die Hälfte an Uniwheels selbst, die damit ihren Standort im südpolnischen Stalowa Wola um ein drittes Werk erweitern will. Den Rest kassieren die bisherigen Alleineigentümer, Vorstandschef Ralf und sein Cousin Michael Schmid. Sie halten künftig noch 61 Prozent an Uniwheels.

Das sind die Gewinner im europäischen Automarkt
A new Renault Twingo car is displayed on media day at the Paris Mondial de l'Automobile
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Platz 10 – Renault – Absatzplus: 9,4 Prozent

Endlich geht es wieder aufwärts für die Franzosen. Nach den deprimierenden Vorjahren verkaufen sich Clio und Co wieder besser. Auch der neue Twingo erfüllt die Erwartungen. Insgesamt verkauft die Marke europaweit rund 863.200 Fahrzeuge.

A worker polishes the 2016 Volvo XC90 at the Los Angeles Auto Show in Los Angeles, California
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Platz 9 – Volvo – Absatzplus: 12,3 Prozent

Mit dem XC90 haben die Schweden den ersten SUV, der unter chinesischer Führung entwickelt wurde, an den Start gerollt. So sollen die Absätze auch im kommenden Jahr zulegen. Insgesamt wurden im Jahr 2014 rund 236.200 Volvos verkauft.

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Platz 8 – Nissan – Absatzplus: 13,4 Prozent

Insbesondere die kompakten SUVs der Japaner verkaufen sich dank ihres gefälligen Designs bestens. Mit dem Pulsar will man nun auch in der Kompaktklasse zulegen. Unterm Strich stehen 2014 rund 462.200 verkaufte Fahrzeuge.

VW Konzernabend beim Auto-Salon Genf
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Platz 7 – Seat – Absatzplus: 13,8 Prozent

Das spanische Sorgenkind des VW-Konzerns hat sich dank erfolgreicher Modelle wie dem Leon wieder berappelt. Nun müsste man auch beim Gewinn nachziehen. Insgesamt wurden 2014 rund 318.900 Fahrzeuge verkaufte.

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Platz 6 – Skoda – Absatzplus: 14,2 Prozent

Noch besser schneidet die zweite VW-Tochter ab. Die Tschechen haben in Deutschland mittlerweile sogar den Titel als größte Importmarke erobert, dabei hilft auch der Kleinwagen Fabia, der gerade neu aufgelegt wurde. Europaweit wurden 554.500 Fahrzeuge verkauft.

2016 Mazda CX-3
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Platz 5 – Mazda – Absatzplus: 20,4 Prozent

Für die Japaner geht es beim Absatz wieder aufwärts. Das extravagante Design scheint von den Europäern angenommen zu werden. Mit 161.000 verkauften Fahrzeugen legen die Verkäufe stark zu.

IAA Frankfurt - Dacia
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Platz 4 – Dacia – Absatzplus: 23,9 Prozent

Die rumänische Renault-Tochter ist ein Phänomen und gehört schon seit Jahren beim Absatz zu den Gewinnern. Für den Konzern wird die Marke damit immer wichtiger. Im Jahr 2014 verkaufte Dacia in Europa rund 359.100 Fahrzeuge.

Die Erstnotiz an der Warschauer Börse ist für den 8. Mai geplant. Begleitet wird der Börsengang von der polnischen Commerzbank-Tochter mBank und der Bank Zachodni WBK. Uniwheels sieht sich mit einem Marktanteil von elf Prozent als Nummer vier in Europa unter den Alufelgen-Erstausrüstern.

  • rtr
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