US-Börsen
Dow Jones schließt auf Rekordhoch

Die Hoffnung der Anleger auf ein Abklingen der Kreditkrise hat den Dow-Jones-Index am Montag auf ein neues Allzeithoch getrieben.

HB NEW YORK. Vor allem Aktien von Banken und Technologie-Firmen legten zu. Auch der um rund zwei Dollar gefallene Ölpreis stützte die Kurse. Selbst eine Gewinnwarnung der Großbank Citigroup als Folge der Kreditkrise konnte die Kauflaune nicht dämpfen.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss um 1,4 Prozent höher auf einem Allzeithoch von 14 088 Punkten. Damit brach das Börsenbarometer seinen Rekord vom Juli. Im Verlauf pendelte es zwischen 13 894 und 14 116 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte 1,3 Prozent auf 1 547 Stellen zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 1,5 Prozent auf 2 741 Punkte.

Die nach Marktwert größte US-Bank Citigroup sagte voraus, ihr Gewinn werde im dritten Quartal wohl um etwa 60 Prozent einbrechen. Doch gleichzeitig erklärte das Institut, es werde „im vierten Quartal zu einer normalen Ergebnis-Umgebung zurückkehren“.

„Möglicherweise konzentrieren sich die Leute auf die Tatsache, dass die großen Banken die bittere Pille früh schlucken und optimistisch genug sind, das zu tun“, sagte Analyst Subodh Kumar von Subodh Kumar & Associates. Es sei ein gutes Zeichen, dass die Institute sich so stark fühlten.

Die Citigroup-Aktien verteuerten sich nach anfänglichen Kursverlusten um 2,3 Prozent auf 47,72 Dollar. Robust zeigten sich auch die Papiere von Konkurrenten wie Goldman Sachs und Bear Stearns. Goldman-Titel gewannen 2,9 Prozent auf 222,98 Dollar. Die Aktien von Bear Stearns legten um 2,2 Prozent auf 125,50 Dollar zu.

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