US-Börsen
Finanzspritze für Merrill hilft Dow ins Plus

Die wichtigsten US-Aktienmarktindizes haben am Montag nach einem verkürzten Handel etwas fester geschlossen. Die Finanzspritze für die krisengeplagte Investmentbank Merrill Lynch habe für gute Stimmung gesorgt, sagten Marktteilnehmer.

HB NEW YORK. Die wichtigsten US-Aktienmarktindizes haben am Montag nach einem verkürzten Handel etwas fester geschlossen. Die Finanzspritze für die krisengeplagte Investmentbank Merrill Lynch habe für gute Stimmung gesorgt, sagten Marktteilnehmer. Das Handelsvolumen sei einen Tag vor der Weihnachtspause jedoch dünn gewesen.

Der Dow Jones stieg bis Handelsende um 0,73 Prozent auf 13 549,33 Punkte. Der marktbreite S & P-500-Index gewann 0,81 Prozent auf 1 496,45 Zähler. An der Nasdaq ging es für den Composite Index um 0,80 Prozent auf 2 713,50 Punkte nach oben. Der Nasdaq 100 rückte ebenfalls um 0,80 Prozent auf 2 182,62 Zähler vor.

Merrill Lynch verloren nach einem festen Start 2,95 Prozent auf 53,90 Dollar. Der Staatsfonds Temasek aus Singapur wird für 4,4 Mrd. Dollar Aktien der Bank kaufen. Die US-Investmentgruppe Davis Selected Advisors investiert darüber hinaus langfristig 1,2 Mrd. Dollar. Zudem verkauft Merrill Lynch ihr rund 15 Mrd. Dollar schweres Finanzierungsgeschäft mit mittelgroßen Firmen an den amerikanischen Mischkonzern General Electric (GE) . GE-Papiere kletterten um 1,05 Prozent auf 37,53 Dollar.

Die Nachrichten hätten bei Finanzwerten für gute Stimmung gesorgt, sagten Händler. So legten American Express als zweitbester Wert im Dow Jones um 2,48 Prozent auf 53,24 Dollar zu. Dahinter folgten Citigroup mit einem Aufschlag von 2,45 Prozent auf 30,98 Dollar. Jpmorgan kletterten um 1,63 Prozent auf 44,83 Dollar.

Alcoa gewannen 1,82 Prozent auf 37,01 Dollar. Der US-Aluminiumhersteller verkauft sein Verpackungsgeschäft für 2,7 Mrd. Dollar in bar an die neuseeländische Rank Group. Die Sparte steht bislang für etwa zehn Prozent der Gesamterlöse bei Alcoa, trägt aber im Vergleich weit weniger zum Konzerngewinn bei. Das Geschäft soll bis Ende des ersten Quartals 2008 abgeschlossen werden.

Im Nasdaq 100 kletterten Teva Pharmaceuticals mit einem Aufschlag von 2,90 Prozent auf 46,45 Dollar an die Indexspitze. Der Generikahersteller hatte mit der Zulassung der generischen Version des Medikamentes Protonix von Wyeth seine Zielvorgaben für 2007 angehoben. Nach den bislang am oberen Ende der Spanne von 2,20 und 2,30 Dollar je Aktie angesetzten Gewinnprognosen rechnet Teva künftig mit einem Ergebnis zwischen 2,34 und 2,36 Dollar. Wyeth führt seine Klage auf Patentverletzung gegen Teva indes fort. Wyeth-Papiere verloren 3,01 Prozent auf 45,45 Dollar.

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