US-Börsen
Finanztitel belasten die Wall Street

Die US-Börsen haben am Freitag mit leichten Kursverlusten geschlossen. Finanzaktien zogen den Markt nach unten. Der Grund waren Sorgen über weniger Kredite für Firmenübernahmen. Apple dagegen sorgte für gute Stimmung. Der Computerhersteller bringt am Abend sein erstes Handy auf den Markt.

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Indexder Standardwerte notierte 0,1 Prozent niedriger bei rund 13.409 Punkten. Er pendelte zwischen 13.314 und 13.525 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,2 Prozent auf 1503 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel ebenfalls 0,2 Prozent auf 2603 Punkte. Im Wochenverlauf gewann der Dow 0,4 Prozent, der S&P-500 0,1 Prozent und der Nasdaq 0,6 Prozent.

"Finanzaktien bleiben zurück, was beunruhigend ist", sagte Analyst Scott Vergin von Thrivent Financial. "Außerdem gibt es den Negativfaktor, dass Öl immer noch über 70 Dollar ist." Ein Barrel US-Leichtöl kostete mit 70,45 Dollar 1,26 Prozent mehr. Zu den größten Verlierern gehörte die Investmentbank Merrill Lynch. Ihr Aktienkurs fiel 2,8 Prozent auf 83,58 Dollar.

Das Papier des Smartphone-Herstellers Palm verbilligte sich um 3,3 Prozent auf 16,02 Dollar. Das Unternehmen hatte einen Gewinnrückgang ausgewiesen und befürchtet wegen der Konkurrenz von Apples Mobiltelefon iPhone schon bald einen Verlust.

Apple wollte sein mit Spannung erwartetes iPhone am Abend (Ortszeit) in den USA an den Start bringen. In freudiger Erwartung trieben die Anleger die Titel des Konzerns um etwa 1,2 Prozent auf 122,04 Dollar in die Höhe.

Zu den größten Gewinnern zählten die Aktien von Research In Motion (RIM), die sich um rund 21 Prozent auf 199,99 Dollar verteuerten. Der kanadische Hersteller des Taschencomputers Blackberry konnte seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal überraschend kräftig steigern und wurde daraufhin von mehreren Investmentbanken heraufgestuft.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,66 Milliarden Aktien den Besitzer. 1719 Werte legten zu, 1612 gaben nach und 106 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,19 Milliarden Aktien 1345 im Plus, 1697 im Minus und 127 unverändert.

An den US-Kreditmärkten stiegen die zehnjährigen Staatsanleihen um 17/32 auf 95-27/32. Sie rentierten mit 5,037 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten 35/32 auf 94-8/32 und hatten eine Rendite von 5,128 Prozent.

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