US-Börsen
Konjunkturdaten retten die Wall Street

Die positiven Konjunkturdaten und der hohe Ölpreis haben den heftigen Kursverlust des Bondversicherers Ambac ausgeglichen. Inbesondere die Energieunternehmen gehörten zu den Gewinnern an der Wall Street, nachdem der Ölpreis einen neuen Rekord durchbrochen hatte.

Die US-Börsen haben am Mittwoch angesichts positiv aufgenommener Konjunkturdaten und eines höheren Ölpreises Kursgewinne verzeichnet. Energiewerte gehörten zu den Gewinnern an der Wall Street, nachdem der Ölpreis deutlich gestiegen war. Eine milliardenschwere Kapitalerhöhung des Anleiheversicherers Ambac wurde dagegen als Enttäuschung bewertet und belastete die Kurse von Finanzinstituten.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss bei 12.254 Punkten, das entspricht einem Plus von 0,34 Prozent. Im Handelsverlauf hatte er sich zwischen 12.349 und 12.140 Zählern bewegt. Der breiter gefasste S&P-500 legte 0,53 Prozent auf 1333 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,55 Prozent auf 2272 Punkte. Der deutsche Leitindex Dax ging mit einem Plus von 2,12 Prozent bei 6683 Punkten aus dem Handel.

"Anstatt eine Gruppe von Banken ihr aus der Patsche hilft, legt die Ambac einen Prospekt für eine Kapitalerhöhung vor - und das ist nicht das, was der Aktienmarkt erwartet hat", sagte Tim Smalls vom Handelshaus Execution. Ambac will mindestens 1,5 Milliarden Dollar frisches Geld an der Börse einnehmen und damit seine Kapitalbasis stärken. So hofft das Unternehmen, eine drohende Herabstufung seines Ratings zu vermeiden. Die Aktien gaben kräftig nach und schlossen mit einem Minus von 18,84 Prozent. Auch die Papiere des Konkurrenten MBIA verloren 5,39 Prozent.

Eine hohe Einstufung von Anleiheversicherern gilt als wichtig, um weitere Abschreibungen bei Banken zu vermeiden. Die Papiere der Bank of America verloren in der Folge 1,55 Prozent, die Anteilsscheine von JPMorgan gaben 1,28 Prozent nach.

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