US-Börsen
Wall Street dreht im späten Handel ins Plus

Beflügelt von Hoffnungen auf einen bevorstehenden Rettungsplan für den angeschlagenen Anleiheversicherer Ambac haben die US-Börsen nach einer Berg- und Talfahrt am Freitag im Plus geschlossen. Abgestraft wurden einmal mehr die Aktien der Hypothekenbanken.

HB NEW YORK. Aus Kreisen war kurz vor Börsenschluss verlautet, dass der Plan Anfang nächster Woche bekanntgegeben werden könnte. Die betroffenen Banken würden noch über letzte Details der Rettungsaktion für Ambac verhandeln. Zuvor hatte sich die Wall Street belastet von deutlichen Kursverlusten bei den Hypothekenfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac schwächer gezeigt.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging mit einem Plus von 0,8 Prozent auf 12 381 Punkten aus dem Handel. Das Börsenbarometer pendelte im Handelsverlauf zwischen 12.155 und 12 397 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500 rückte um 0,8 Prozent auf 1353 Zähler vor.

Der Index der Technologiebörse Nasdaq zog um 0,2 Prozent auf 2 303 Punkte an. Im Wochenvergleich erhöhte sich der Dow-Jones-Index um 0,3 Prozent und der S&P-Index um 0,2 Prozent. Der Nasdaq-Index ließ in diesem Zeitraum indes um 0,8 Prozent Federn. Der Deutsche Aktienindex Dax beendete den Handel am Freitag mit einem Minus von 1,4 Prozent bei 6 806 Punkten.

Zu den Gewinnern zählten nach anfänglich hohen Verlusten die Anteilsscheine der Anleiheversicherer MBIA und Ambac. Ambac-Papiere sprangen gut 16 Prozent in die Höhe, MBIA-Scheine kletterten um 2,4 Prozent. Händler verwiesen auf das möglicherweise kurz bevorstehende Rettungspaket für Ambac.

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