Verbrauchervertrauen belastet US-Börsen schließen uneinheitlich

Ein positiver Geschäftsausblick des Computerkonzerns Dell beflügelte am Freitag nahezu den gesamten Technologiesektor. Dagegen belasteten Rohstoffwerte den Dow.

HB NEW YORK. Die US-Börsen sind am Freitag uneinheitlich ins Wochenende gegangen. Während der Dow im Minus schloss, profitierte die Nasdaq von der Quartalsbilanz des Computerherstellers Dell. Der Dow ging bei 10.140,12 Punkten oder 0,42 Prozent schwächer aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P fiel um 0,45 Prozent auf 1154,05 Zähler. An der Nasdaq stieg der Composite um 0,66 Prozent auf 1470,63 Zähler.

Unterstützung lieferten Händlern zufolge zunächst die weiter nachgebenden Ölpreise. Der Aufschwung sei jedoch durch die überraschende Abnahme des Verbrauchervertrauens in den USA gebremst worden. Außerdem gerieten Rohstoff-Aktien angesichts sinkender Weltmarktpreise unter Druck.

Schlechtester Wert im Dow waren Alcoa, die sich um 3,1 Prozent auf 26,70 Dollar verbilligten. Exxon gaben zwei Prozent auf 53,70 Dollar ab.

Dagegen führten Hewlett-Packard die Gewinnerliste mit einem Plus von 2,3 Prozent auf 20,62 Dollar an. Händler führten das auf den Dell-Bericht zurück. Intel gewannen 1,1 Prozent auf 25,12 Dollar. Microsoft stiegen um 1,2 Prozent auf 25,30 Dollar.

Im Blickpunkt der Anleger standen aber Dell, die um 7,4 Prozent auf 39,33 Dollar stiegen. An der Nasdaq gewann der Chiphersteller Nvidia rund elf Prozent auf 25,33 Dollar. Grund waren auch hier Quartalszahlen. Die Papiere des Technologie-Unternehmens Qualcomm verloren nach einem negativen Analystenkommentar 1,1 Prozent und schlossen bei einem Kurs von 35,30 Dollar.

Dagegen verzeichneten die Aktien des Automobilzulieferers Delphi nach Vorlage von Quartalszahlen ein Plus von fast zwölf Prozent auf 3,80 Dollar.

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