Verkäufe auf breiter Front
Nikkei-Index rutscht zwischenzeitlich unter 11 000 Punkte

Der Rekordpreis für Rohöl und schwache US-Konjunkturdaten haben am Mittwoch an den Finanzmärkten in Asien Sorgen über das Wachstum der Weltwirtschaft verstärkt.

HB SINGAPUR. Die meisten asiatischen Aktienmärkte gaben nach; in Tokio sank der Leitindex Nikkei zeitweise auf ein Zehn-Wochen-Tief unter die psychologisch wichtige Marke von 11 000 Punkten. Der Dollar erholte sich dagegen etwas von seinen Vortageskursen. Der Euro verbilligte sich auf etwa 1,2030 Dollar nach zuletzt knapp 1,2050 Dollar. „Wenn die Ölpreise so hoch bleiben, wird sich das sicher auf die Unternehmensgewinne auswirken“, sagte Masayoshi Yano von Tokai Tokyo Securities. „Öl, Öl..., darum dreht sich alles am Markt. Und Verkäufe lösen neue Verkäufe aus“, sagte Yutaka Miura von Shinko Securities.

Leichtes US-Öl stieg in Fernost auf 44,25 Dollar je Barrel (rund 159 Liter) und damit den höchsten Stand seit 1983. In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,2 Prozent schwächer bei 11 010 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index büßte bis Handelsende ein Prozent ein und sank auf 1114 Punkte. Wachsende Sorgen vor negativen Auswirkungen der Ölpreise auf die Weltwirtschaft und die Unternehmen hätten zu Verkäufen auf breiter Front geführt, sagten Händler. Auch angesichts der Kursverluste an der Wall Street vom Vorabend gaben etwa Toyota-Aktien trotz positiver Quartalszahlen nach. Die Titel verloren 1,6 Prozent. Auch Bankentitel gaben nach. Die Papiere der Mizuho Financial Group sanken um 1,4 Prozent.

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