Verschnaufpause vor Firmenzahlen
US-Börsen schließen schwächer

Nach den jüngsten Kursgewinnen haben die US-Aktienmärkte den Handel am Mittwoch schwächer beendet. Börsianern zufolge halten sich die Anleger in Erwartung der bevorstehenden Quartalszahlen zurück. Allgemein werde mit guten Gewinnzahlen gerechnet.

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss um 0,25 Prozent tiefer mit rund 9 630 Punkten. Der S&P 500-Index verlor 0,53 Prozent auf 1 033 Zähler. Der technologielastige Nasdaq-Index gab 0,74 Prozent auf rund 1 893 Punkte nach. Wichtig seien auch die Gewinn- und Umsatzprognosen der Unternehmen, hieß es. Sie sollten Hinweise darüber liefern, ob der Aufwärtstrend bei den Gewinnen längerfristig sei. „Jetzt, nachdem sich die Leute (Börsianer) auf höhere Gewinne eingestellt haben, reicht ihr Horizont weiter“, sagte Milton Ezrati von der Lord Abbett & Co.

Den Auftakt zur neuen Berichtssaison hatte am Vorabend der Aluminiumproduzent Alcoa gemacht, der einen überraschend kräftigen Gewinnanstieg bekannt gegeben hatte. Alcoa-Aktien gewannen gegen den Markttrend 1,7 Prozent auf 28,67 Dollar. Der Konzern hatte am Dienstag nach Börsenschluss einen 45-prozentigen Gewinnanstieg im dritten Quartal bekannt gegeben. Der Ergebniszuwachs ist höher als von Branchenexperten vorausgesagt. Alcoa war der erste Dow-Wert, der über den Geschäftsverlauf im dritten Quartal berichtete. Am Mittwoch nach Börsenschluss wurde der Quartalsbericht des Internetunternehmens Yahoo erwartet. Yahoo schlossen 0,36 Prozent tiefer bei 38,79 Dollar.

Der Kurs von General Electric (GE) fiel um 1,72 Prozent auf 30,20 Dollar. Zuvor hatte der Mischkonzern die milliardenschwere Fusion seines Fernsehsenders NBC mit der Unterhaltungssparte von Vivendi Universal besiegelt. GE legt Ende der Woche Quartalszahlen vor.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,24 Milliarden Aktien den Besitzer. 1 478 Werte legten zu, 1 742 gaben nach und 188 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von rund 1,76 Milliarden Aktien 1 303 Werte im Plus, 1 884 im Minus und vier unverändert.

An den US-Kreditmärkten gewannen die zehnjährigen Staatsanleihen im späten Handel 4/32 auf 100-1/32 Punkte. Sie rentierten mit 4,244 Prozent. Die 30-jährigen Bonds fielen dagegen um 3/32 auf 103 Zähler, womit sich eine Rendite von 5,167 Prozent ergab.

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