Versicherer im Plus
Asiatische Börsen durchweg im Minus

Die asiatischen Aktienmärkte haben wegen der Aussicht auf möglicherweise weiter steigende US-Zinsen durchweg im Minus gelegen.

HB TOKIO. Die US-Notenbank hatte zuvor in ihrem Konjunkturbericht „Beige Book“ der US-Wirtschaft ein solides Wachstum bescheinigt, woraus Händler wachsende Inflationsrisiken und aggressivere Zinserhöhungen für die Zukunft ableiteten. In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,85 Prozent im Minus bei 11865 Punkten. Am Vortag hatte er mit 11 966,69 Punkten auf dem höchsten Stand seit zehn Monaten geschlossen. Der breiter gefasste Topix-Index ging mit 1195 Punkten aus dem Handel, 0,43 Prozent unter dem Vortagesschluss. In Hongkong lag der Hang-Seng-Index gut ein Prozent im Minus. Auch die anderen asiatischen Indizes tendierten schwächer.

Während die Zinsängste vor allem Export-Titel wie Fuji (minus 2,77 Prozent), Nissan (minus 1,24 Prozent) und Honda (minus 1,76 Prozent) belasteten, legten Versicherungsaktien wegen besserer Aussichten für die Branche zu. Die Titel des japanischen Versicherungsunternehmens Mitsui Sumitomo Insurance gewannen 3,41 Prozent, nachdem Goldman Sachs seine Bewertung für die Titel angehoben hatte.

Der Euro kletterte in Fernost auf den höchsten Stand seit zwei Monaten bis auf 1,3455 Dollar. Grund waren Händlern zufolge Äußerungen des japanischen Ministerpräsidenten Junichiro Koizumi, die Währungsreserven des Landes bedürften Vielfalt. Händler werteten dies offenbar als Hinweis, Japan werde diese Reserven - die weltweit größten - von Dollar in Euro umschichten. Kurz danach stellte die japanische Regierung aber klar, dass ein solcher Schritt nicht beabsichtigt sei, was den Dollar wieder steigen ließ. Im Verlauf lag der Euro aber mit Kursen von rund 1,3430 Dollar noch über seiner letzten US-Notiz von rund 1,3395 Dollar. Zum Yen lag die US-Währung bei 104,15 Yen nach 103,95 Yen im späten New Yorker Geschäft.

In New York schloss am Mittwoch der Dow-Jones-Index der Standardwerte 0,98 Prozent niedriger mit rund 10.805 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index fiel um 1,02 Prozent auf etwa 1207 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq büßte 0,59 Prozent auf rund 2061 Zähler ein.

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