Versorger gefragt: Dax beendet Handelswoche auf Jahreshoch

Versorger gefragt
Dax beendet Handelswoche auf Jahreshoch

Die deutschen Standardwerte sind am Freitag getrieben von freundlichen US-Börsen auf den höchsten Stand seit rund zweieinhalb Jahren gestiegen und beendeten den Handel auf diesem Niveau. Auch der MDax und TecDax zogen an.

HB DÜSSELDORF. Der deutsche Leitindex Dax erreichte zwischenzeitlich ein Jahreshoch bei 4 391,79 Zählern und schloss mit plus 1,05 Prozent bei 4 387,80 Punkten - dem höchsten Schlussstand seit Juli 2002. Für den MDax der mittelgroßen Werte ging es um 0,85 Prozent auf 5 748 Punkte nach oben. Der TecDax kletterte um 1,25 Prozent auf 541 Punkte. Nach einem zunächst flauen Handel und nur leichten Gewinnen legten die deutschen Indizes in den letzten Minuten des Handels noch einmal deutlich zu. Zuvor waren die US-Börsen nach anfänglichen Verlusten ins Plus gedreht.

An ihrem ersten Handelstag schlossen Paion-Aktien bei 8,35 Euro. Die Papiere des Aachener Biotechnologie-Unternehmens wurden zu 8,00 Euro ausgegeben und mit diesem Betrag auch zum ersten Mal an der Börse notiert. Im Tagesverlauf stiegen die Titel bis auf 8,47 Euro. Paion ist in diesem Jahr der erste klassische Börsengang in Deutschland.

Thyssen-Krupp-Aktien profitierten von der Ankündigung höherer Preise für Stahlprodukte sowie einer besseren Einstufung bei der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) vom Vortag. Die Papiere stiegen um 1,32 Prozent auf 16,92 Euro. RWE-Aktien zogen um 1,58 Prozent auf 47,65 Euro an. Ein positiver Analystenkommentar habe die Papiere nach dem bereits steilen Kursanstieg seit Anfang Februar weiter nach oben getrieben, sagten Börsianer. Die Investmentbank Morgan Stanley hatte Titel des Energieversorgers am Morgen zum Kauf empfohlen.

Aktien von Karstadt-Quelle stiegen um 5,10 Prozent auf 8,25 Euro. Der Handelskonzern ist Informationen aus Branchenkreisen zufolge beim Verkauf seiner Sportfachkette Runnerspoint vorangekommen. Die Verhandlungen seien "in einem positiv fortgeschrittenem Stadium", hie es aus gut unterrichteter Quelle.

Wegen kritischer Analystenkommentare gaben die Aktien von Daimler-Chrysler zunächst nach, schlossen dann aber bei plus 0,42 Prozent auf 35,84 Euro. Viele Analysten, unter anderem von Lehman Brothers, Goldman Sachs und Morgan Stanley, hatten ihre Prognosen für den Autobauer gesenkt. Damit reagierten sie auf die enttäuschenden Zahlen des Stuttgarter Konzerns.

Bayer verteuerten sich um 1,15 Prozent auf 26,35 Euro. Beim Chemie- und Pharmakonzern zeichnet sich im vierten Quartal beim bereinigten operativen Ergebnis (Ebit) eine Verbesserung ab.

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