Volatiler Börsentag in Zürich
Schweizer Aktien schließen deutlich fester

HB ZÜRICH. Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag nach einem volatilen Handelstag deutlich fester und nur wenig unter Tageshoch geschlossen. Die leichten Gewinnmitnahmen in den USA hätten das Sentiment im späten Geschäft nicht belastet, hieß es im Handel. Die Konsolidierung der US-Börsen nach dem starken Vortag überrasche kaum. Vielmehr hätten die neuesten Daten zum amerikanischen Häusermarkt das Bild einer sich abkühlenden US-Wirtschaft gezeigt und die Hoffnungen auf eine baldige Zinssenkung untermauert.

Zugpferd des SMI waren die großkapitalisierten Novartis -Aktien, während die Banken im Tagesverlauf an Terrain einbüßten. Hier hätten Gerüchte um einen Abschreibungsbedarf das Sentiment etwas belastet, hieß es im Handel.

Der Swiss Market Index (SMI) schloss mit 0,97 Prozent oder 83,65 Punkte höher bei 8 734,47 Stellen. Der Swiss Leader Index (SLI ) gewann 0,97 Prozent auf 1 309,84 Punkte und der Swiss Performance Index 0,97 Prozent auf 7 069,87 Punkte.

Die Bankenwerte befanden sich am Berichtstag weiter auf Erholungskurs, wurden jedoch im Zusammenhang mit den Gerüchten um die Royal Bank of Scotland von ihren Tageshochs zurückgenommen. Die Finanzwerte seien zwar resistenter gegenüber solchen Spekulationen geworden, seien aber noch nicht ganz dagegen gefeit, hieß es.

Credit Suisse gewannen in der Folge 1,4 Prozent auf 67,30 Franken und UBS 1,2 Prozent auf 55,20 Franken. Um Julius Bär (Aktie: +1,5 Prozent auf 94,20 Franken) wurden erneut Gerüchte um eine bevorstehende Abspaltung des Asset Management in den USA aufgewärmt.

Weit oben im Index fanden sich die zuletzt schon starken Pharmawerte Novartis (+1,7 Prozent auf 64,30 Franken) und Roche (+0,8 Prozent auf 214,10 Franken). Nestle (+0,2 Prozent auf 547 Franken) drehten gegen Handelsende auch ins Plus.

Die zuletzt hart getroffenen Versicherungsaktien wurden am Donnerstag gekauft: Swiss Re stiegen 1,2 Prozent auf 83,45 Franken, ZFS 1,4 Prozent auf 327,50 Franken und Baloise 1,8 Prozent auf 109,10 Franken.

ABB rückten nach einem Kursplus von mehr als sechs Prozent am Vortag um weitere 1,5 Prozent auf 32,08 Franken vor. Am unteren Ende des Marktes fanden sich Adecco (-0,2 Prozent auf 61,90 Franken), Clariant (-0,1 Prozent auf 9,91 Franken) sowie Synthes (+0,1 Prozent auf 138,50 Franken) und Swisscom (+0,1 Prozent auf 423,50 Franken) wieder.

Im SLI stachen Petroplus mit plus 5,1 Prozent heraus, während Givaudan 1,6 Prozent einbüßten.

Am breiten Markt fielen aus dem Technologiebereich ADB (+15,3 Prozent) und Kudelski (+4,3 Prozent) auf. Beide Titel haben nach markanten Verlusten in den vergangenen Wochen bereits am Mittwoch zu einer Erholungsrally angesetzt, die fortgesetzt wurde. Aber auch Quadrant (+8,6 Prozent), Hiestand (+8 Prozent) und Tornos (+5,9 Prozent) zeigen sich sehr stark.

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