Volkswagen und Einzelhändler schwach
Dax schließt mit leichten Verlusten

Nach einem Handelsverlauf ohne nennenswerte Impulse haben die Indizes an der Frankfurter Börse am Montag wenig verändert geschlossen. Kursverluste bei Volkswagen und bei Einzelhandelswerten belasteten den Dax, während die Versorgeraktien von RWE und Eon mit deutlichen Kursgewinnen schlossen.

HB FRANKFURT. Der Deutsche Aktienindex beendete den Handel 0,55 Prozent schwächer bei 3 876,94 Punkten. Der MDax gewann 0,28 Prozent auf 4 430,72 Zähler hinzu. Der TecDax verlor 0,08 Prozent auf 533,91 Punkte. Angesichts der niedrigen Umsätze sollten die Kursbewegungen aber nicht überbewertet werden, sagte ein Frankfurter Aktienhändler. Die jüngste Terror-Warnung der US-Regierung und eine lustlose Wall Street führten zu einer Zurückhaltung unter den Investoren.

Volkswagen fielen um 2,49 Prozent auf 43,49 Euro. Der VW-Konzern wird das Produktionsziel bei seinem Hauptumsatzträger, dem neuen Golf V, in diesem Jahr deutlich verfehlen. Auch BMW-Titel büßten 0,35 Prozent auf 36,97 Euro ein. Dagegen gewannen Daimler-Chrysler 0,61 Prozent auf 36,52 Euro.

Im Minus schlossen die Einzelhandelswerte. Ein Händler verwies auf das schwächer als erwartet gelaufene Weihnachtsgeschäft. Metro-Aktien verloren 2,54 Prozent auf 33,70 Euro. Karstadt-Quelle büßten im MDax 0,55 Prozent auf 19,78 Euro ein. Douglas-Titel verloren 0,14 Prozent auf 21,99 Euro. Als Stütze erwiesen sich Beiersdorf-Aktien, die nach der Ankündigung eines Aktienrückkaufs um 2,05 Prozent auf 97,15 Euro anzogen.

Gefragt waren Versorgerwerte. So gewannen die Papiere von Eon 1,38 Prozent auf 50,08 Euro. Die Anleger attestierten dem Titel offenbar noch Potenzial, sagte ein Händler. „Das abgelaufene Jahr war schließlich kein Versorgerjahr“, sagte der Händler. Inzwischen könne Eon aber vor den kräftig steigenden Strompreisen profitieren. Konkurrent RWE rückten um 0,82 Prozent auf 30,75 Euro vor.

Am hiesigen Rentenmarkt stieg der Bund Future um 0,19 Prozent auf 113,38 Punkte. Der Rex fiel um 0,03 Prozent auf 117,59 Zähler. Die Bundesbank stellte die Umlaufrendite unverändert bei 3,90 Prozent fest.

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs des Euro auf einem Rekordniveau von 1,2434 (Freitag: 1,2418) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8042 (0,8053) Euro.

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