Vor dem Börsenstart
US-Börsen dürften schwächer starten

Mit leichteren Kursen an Wall Street rechnen Händler. Darauf deuten auch die Terminkontrakte auf die US-Hauptindizes hin.

HB NEW YORK. So gibt der Nasdaq-Future um 0,2% nach, der S&P-500-Future sogar um 0,6%. Die internationalen Vorgaben, vor allem die Iran-Krise, wirkten belastend. Auch ziehe der Ölpreis damit wieder an und einige Einzeltitel seien abgestuft worden. Im Vorfeld der nächsten Berichtssaison seien dies keine Gründe für den Einstieg in den Aktienmarkt, sagt ein Händler.

Tendenziell sei vor dem langen Wochenende ohnehin mit eher ruhigem Geschäft zu rechnen. Am Montag bleiben aufgrund des Feiertages "Martin-Luther-King-Day" die US-Börsen geschlossen. Am Freitag werden die US-Treasurys bereits verkürzt nur bis 20.00 Uhr MEZ gehandelt.

Die vorbörslich um 14.30 Uhr berichteten Konjunkturdaten aus den USA sind eher unspektakulär ausgefallen: Retail-Werte könnten etwas unter dem geringeren Anstieg des Einzelhandelsumsatzes im Dezember leiden. Mit plus 0,7% wurden die erwarteten plus 0,9% nicht erreicht. Dafür wurde der Vormonat November deutlich hochrevidiert, was sich per Saldo ausgleiche. Die Produzentenpreise lagen hingegen in der Kernrate etwas unter den Erwartungen. Sie fielen mit plus 0,1% im Dezember moderat aus. Um 16.00 Uhr stehen noch die Lagerbestände für November an. Hier wird mit einem Anstieg von 0,4% gerechnet.

Technische Analysten rechnen nun mit einem Fall des S%P-500 durch die Unterstützung bei 1 285 Punkten. Erst bei 1 281 Punkten sei mit einer Stabilisierung zu rechnen.

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