Vorschau Wall Street
US-Investoren blicken gespannt nach Europa

Dank der Beschlüsse des EU-Gipfels hat die Wall Street am Freitag Gewinne von drei Prozent verzeichnet. Ob sich der Höhenflug fortsetzt, entscheidet sich in der kommenden Woche in Frankfurt, Frankreich und Spanien.
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New YorkNormalerweise sind die Reaktionen der Wall Street auf Gipfelbeschlüsse in Europa eher zurückhaltend: Zunächst gibt es Gewinne, doch nach wenigen Stunden setzt sich die Erkenntnis durch, dass es für die Probleme in Europa keine Expresslösung gibt - und das Kursfeuerwerk verpufft. Diesmal war es anders: Die wichtigsten Indizes gingen am Freitag mit Gewinnen bis zu drei Prozent aus dem Handel, nachdem die Börsianer die Beschlüsse verdaut hatten. Zu den wichtigsten Entscheidungen zählt, dass Banken künftig direkte Hilfen aus dem Rettungsfonds ESM erhalten können und die Rolle der Europäischen Zentralbank bei der Aufsicht der Finanzinstitute gestärkt wird.

In der neuen Woche stellt sich die Frage, ob die Rally auch nachhaltig ist. Der Analyst Quincy Krosby von Prudential Financial hält das für möglich - so lange es keine negativen Schlagzeilen gebe. Zwar glaube er nicht, dass sich nach dem EU-Gipfel die Spielregeln geändert hätten. Es sei aber das erste Mal, dass es eine direkte Antwort auf die Frage gebe, wie die Probleme in der Eurozone gelöst werden könnten, sagt Krosby. Nach Einschätzung des Experten Peter Boockvar von Miller Tabak & Co hat sich die Eurozone mit ihren Beschlüssen zwar Zeit gekauft. „Aber es werden nur Symptome bekämpft, weil die Grunderkrankung mit hohen Schulden und wenig Wachstum bleibt.“

Jede Marktreaktion auf weitere Entwicklungen in der Eurozone könnte in der neuen Woche an der Wall Street heftig sein, weil die Umsätze wahrscheinlich gering sein werden. Viele Schreibtische von Händlern bleiben wegen einer verkürzten Woche leer. Am Mittwoch feiern die Amerikaner den Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung.

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Wirtschaftsindikatoren der Eurozone zeigen nach unten

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  • @Werner: Wie könnte diese "Jobprogramm" aussehen?

    Das Niedriglohnsegment haben wir nach China exportiert. Die Arbeitslosenquote ist mehr als geschönt. Da sitzen noch etliche in finanzierten Arbeitsamt-Maßnahmen.

    Es fehlt an grundlegenden Reformen, doch dies wird nicht durch Sparmassnahmen erreicht die unsere Binnennachfrage noch weiter senken. So lange der Finanzmarkt ausschlaggebend für unsere Wirtschaftskraft ist, so lange sind keine Reformen möglich. Wir arbeiten uns ins Elend für den Profit der Finanzmärkte. Damit ist kein Wirtschaftswachstum möglich.

  • Neben einigen nicht nachvollziehbaren Aussagen frage ich mich, was der BGH zu entscheiden hat??

  • [+++ Beitrag von der Redaktion gelöscht +++]

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