Währung
Euro profitiert von Griechenland-Spekulation

Der Euro hat am Mittwochmorgen etwas zugelegt und sich über der Marke von 1,44 Dollar stabilisiert. Die Investoren erwarten keine schnelle Umschuldung von Griechenland, berichten Händler.
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FrankfurtDie Einschätzung, eine schnelle Umschuldung Griechenlands sei nicht zu erwarten, sorge für Erleichterung auf dem Parkett. Einen kurzzeitigen Dämpfer erhielt die Gemeinschaftswährung allerdings in Reaktion auf einen Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochausgabe), wonach der IWF seinen Teil der nächsten Kredittranche nicht zahlen werde.

"Die Bewegungen beim Euro lassen sich derzeit vergleichen mit einer Achterbahnfahrt auf engem Raum", sagte ein Händler. Der Euro reagiere auf die verschiedensten Äußerungen zum Thema Griechenland mit Kurssprüngen, bleibe aber in einer relativ festen Spanne. "Generell scheint der Euro aber in besserer Verfassung als der Dollar", meinte der Händler weiter.

"Dort sind die Haushaltsprobleme noch nicht einmal adressiert." Kurz nach Handelsstart an den Aktienmärkten bewegte sich der Euro um 1,4440 Dollar (spätes Vortagesgeschäft: 1,4390 Dollar).

Am Nachmittag stehen aus den USA der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe (16:00 Uhr MESZ) und der Jobreport des privaten Dienstleisters ADP (14:15 Uhr) an.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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