Währung
Euro steigt über 1,35 Dollar

dpa-afx FRANKFURT. Der Eurokurs ist am Freitag um fast einen US-Cent gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am Nachmittag mit 1,3 515 Dollar gehandelt, nachdem er zeitweise bis auf 1,3 525 Dollar gestiegen war. Im frühen Handel hatte der Euro noch 1,3 427 Dollar gekostet. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag noch auf 1,3 505 (Donnerstag: 1,3 467) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7 405 (0,7 426) Euro.

"Der Anstieg lässt sich kaum durch die am Freitag veröffentlichten Konjunkturdaten erklären", sagte Lothar Hessler vom Bankhaus HSBC Trinkaus & Burkhardt. Der Handel sei vielmehr technisch getrieben gewesen. Gerade vor dem Wochenende komme es oft zu stärkeren Ausschlägen an den Märkten. Die am Nachmittag veröffentlichten Konjunkturdaten aus den USA seien eher uneinheitlich ausgefallen. Der Preisdruck in den USA habe sich etwas abgeschwächt, sagte Hessler. Die Kerninflationsrate (ohne Lebensmittel und Energie) war im Mai mit 1,9 Prozent so wenig gestiegen wie seit dem April 2004. Dies hatte laut Hessler eigentlich für einen fallenden Euro gesprochen.

Der Euro gab am späten Nachmittag einen kleinen Teil seiner vorherigen Gewinne wieder ab, nachdem eine Reihe von positiv aufgenommen US-Daten veröffentlicht wurden. Die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago, der Verbraucherpreisindex der Universität Michigan und die Bauausgaben in den USA waren besser als erwartet ausgefallen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,67 400 (0,67 215) britische Pfund , 166,63 (165,61) japanische Yen und auf 1,6 553 (1,6 544) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 650,50 (647,25) Dollar gefixt.

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