Währung
Gute US-Konjunktur beflügelt Dollar

Das Auftragsplus der amerikanischen Industrie kommt auch dem Dollar zugute. Die US-Währung stieg am Freitag auf ein Sechs-Wochen-Hoch. Auf dem Euro hingegen lasten die schlechten Nachrichten aus Europa.
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FrankfurtErmutigende Konjunkturdaten aus den USA und Hiobsbotschaften aus Europa haben dem Dollar am Freitag Auftrieb gegeben. Der Dollar-Index, der gegenüber einem Korb von sechs anderen wichtigen Währungen ermittelt wird, stieg um 0,3 Prozent auf 80 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit sechseinhalb Wochen. Der Euro fiel auf ein Zwei-Wochen-Tief von 1,2881 Dollar.

Anleger setzen darauf, dass die US-Wirtschaft allmählich wieder an Stärke gewinn. Am Donnerstag hatte die US-Industrie mit einem kräftigen Auftragsplus im September überrascht. Am Nachmittag steht die erste Schätzung des US-Wachstums für das dritte Quartal an. Analysten rechnen im Schnitt mit einem Plus von 1,9 Prozent nach zuletzt 1,3 Prozent.

Gleichzeitig belasteten schlechte Nachrichten aus Europa den Euro. Die Rezession trieb die Arbeitslosigkeit in Spanien auf den höchsten Stand seit 35 Jahren. Und in Frankreich stufte die Ratingagentur S&P mehrere Banken herab. Zudem verlautete aus Kreisen, dass Griechenland sein langfristiges Spar-Ziel wohl deutlich verfehlen wird. Auch in einem vorläufigem IWF-Bericht hieß es, das griechische Spar-Ziel für 2020 werde nicht erreicht.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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