Währungen
Euro bleibt unter der Marke von 1,50 Dollar

Der Kurs des Euro hat sich am Montag nach einem massiven Kursrutsch zum Wochenschluss knapp unter der Marke von 1,50 Dollar gehalten. Experten machen nach wie vor die Sorge von einem deutlichen Abflauen der Konjunktur in der Eurozone für die jüngsten Kursverluste verantwortlich.

HB FRANKFURT. Im frühen Handel stand die Gemeinschaftswährung bei 1,4991Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,5074 (Donnerstag: 1,5471) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete 0,6634 (0,6464) Euro.

Am Morgen war die Gemeinschaftswährung zeitweise auf ein Tagestief von 1,4908 Dollar gerutscht und damit auf den niedrigsten Stand seit Ende Februar. An den Devisenmärkten werde der Kurs des Euro weiterhin von negativen Aussagen des EZB-Präsidenten Jean-Claude Trichet zur Lage der Konjunktur in der Eurozone belastet. Trichet hatte nach Einschätzung von Volkswirten die Risiken für die Konjunktur stärker betont. Eine weitere Leitzinserhöhung wird daher am Markt nicht mehr erwartet.

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