Wall Street aktuell Amazon-Aktie knackt erstmals 1500-Dollar-Marke

Erst Ende Januar übersprang die Amazon-Aktie 1400 Dollar. Am Donnerstag kostete sie nun zeitweise über 1500 Dollar. Die US-Börsen gaben dennoch nach.
Update: 22.02.2018 - 01:21 Uhr Kommentieren

„Zeichen stehen schlecht“ – Fed-Protokolle lösen Verkäufe aus

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New York/HoustonDie Aktie von Amazon ist am Mittwoch an der US-Börse erstmals über die Marke von 1500 Dollar geklettert. Im späten Geschäft kosteten die Anteilsscheine des weltgrößten Online-Händlers zeitweise 1503,49 Dollar. Damit erhöhte sich die Marktbewertung des US-Konzerns auf rund 726 Milliarden Dollar. Bis Börsenschluss fiel die Aktie auf 1487 Dollar zurück, war damit aber immernoch 1,4 Prozent im Plus. Erst am 26. Januar hatte die Amazon-Aktie erstmals die Marke von 1400 Dollar geknackt.

Der boomende Onlinehandel und ein stark wachsendes Cloud-Geschäft hatten Amazon im Weihnachtsquartal zu einem Rekordumsatz verholfen. Die Erlöse stiegen um 38 Prozent auf 60,5 Milliarden Dollar. Etliche Banken setzten daraufhin ihre Kursziele für Amazon nach oben.

Die großen US-Indizes schlossen am Mittwoch im Minus. Der Dow Jones gab um 0,67 Prozent auf 24.798 Punkte nach. Auch der S&P-500-Index schloss schwächer und verlor 0,55 Prozent auf 2701 Zähler. Die Technologiebörse Nasdaq beendete den Handel mit einem Minus von 0,22 Prozent und 7218 Stellen.

Im Fokus der Anleger standen die am Mittwochabend veröffentlichten Mitschriften der Fed-Sitzung von Ende Januar. Die US-Notenbank steuert auf die erste Zinserhöhung in diesem Jahr zu. Sie setzte in den am Mittwoch veröffentlichten Protokollen kräftige Signale für eine Anhebung im März.

Die Währungshüter stehen angesichts rosiger Konjunkturperspektiven bereit, die Zügel weiter zu straffen. Dabei ist es ihrer Ansicht nach wahrscheinlich angebracht, die Zinsen „schrittweise weiter nach oben“ zu setzen.

Bei den Einzelwerten warfen Anleger Aktien von Devon Energy aus ihren Depots, nachdem der Öl- und Gaserzeuger mit einem Gewinnrückgang enttäuschte. Die Titel fielen zeitweise um über zwölf Prozent. Bei Handelsschluss waren es noch rund vier Prozent.

Auf Talfahrt blieben auch Walmart. Die Aktien des Einzelhändlers verloren erneut mehr als zwei Prozent. Am Dienstag waren die Titel nach enttäuschenden Geschäftszahlen um über zehn Prozent abgestürzt.

„Zeichen stehen schlecht“ – Fed-Protokolle lösen Verkäufe aus

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An der New York Stock Exchange wechselten rund 890 Millionen Aktien den Besitzer. 1356 Werte legten zu, 1592 gaben nach und 123 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,91 Milliarden Aktien 1629 im Plus, 1313 im Minus und 197 unverändert.

Die US-Kreditmärkte gaben nach. Die zehnjährigen Staatsanleihen verloren 14/32 auf 98-10/32. Die Rendite stieg auf 2,9445 Prozent. Der 30-jährige Bond sank 1-10/32 auf 95-22/32 und rentierte mit 3,2246 Prozent.

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