Wall Street
Anlegern fällt ein Stein vom Herzen

Die Wall Street hat am Freitag mit Erleichterung auf die Beschlüsse der Europäischen Union im Kampf gegen die Schuldenkrise reagiert. Die wichtigsten Indizes lagen zum Börsenschluss in New York deutlich im Plus.
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Die Wall Street hat erleichtert auf die Beschlüsse der Europäischen Union im Kampf gegen die Schuldenkrise reagiert. Auch der Anstieg des US-Verbrauchervertrauens auf den höchsten Stand seit sechs Monaten sorgte am Freitag für steigende Kurse. Die wichtigsten Indizes lagen deutlich im Plus.

Bei ihrem Marathongipfel in Brüssel verweigerten die Euroländer zwar neue, große Kreditpakete zum Schutz klammer Staaten im Währungsraum. Als Lehre aus der Schuldenkrise soll es aber strengere Sparauflagen geben.

„Der Plan bietet mehr Positives als Negatives. Er erweckt den Eindruck, dass die Staats- und Regierungschefs das Ausmaß des Problems erkannt haben und wissen, wie sie reagieren müssen“, sagte Rick Fier von Conifer Securities. Viele Investoren erklärten aber, dass noch mehr zur Bekämpfung der Krise getan werden müsse.

Die Haushaltsvereinbarung sei hilfreich, werde aber am Markt nicht sehr lange wirken, sagte George Feiger von Contango Capital Advisors. Händler sagten zudem, ein Teil der Rally sei auf die Verluste der vergangenen Tage zurückzuführen.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte kletterte um 1,55 Prozent auf 12.184 Punkte und bewegte sich im Tagesverlauf zwischen den Marken von 11.995 und 12.212. Der breiter gefasste S&P 500 stieg um 1,7 Prozent auf 1255 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 1,9 Prozent auf 2646 Stellen.

Der Dow schloss die Handelswoche mit einem Plus von 1,4 Prozent ab. Der S&P und Nasdaq betrugen die Gewinne 0,9 beziehungsweise 0,8 Prozent. In Frankfurt ging der Dax am Freitag mit einem Tagesplus von 1,9 Prozent auf 5986 Punkte aus dem Handel. Am Nachmittag übersprang er sogar kurzzeitig die Marke von 6000 Zählern.

Die Beschlüsse des EU-Gipfels verschafften Aktien von Banken deutliche Kursgewinne. Die Titel von Morgan Stanley zogen um 2,3 Prozent an, bei der Bank of America betrug das Plus 2,7 Prozent und bei der Citigroup 3,7 Prozent.

Nachrichten von Unternehmen boten wenig Anlass für Optimismus. Der Chemiekonzern DuPont erschreckte die Börsianer mit einem pessimistischen Ausblick aufs Gesamtjahr - die Aktien rutschten um 3,1 Prozent ab. Auch Texas Instruments schickte seine Aktien mit einer überraschenden Senkung der Geschäftsziele zunächst auf Talfahrt. Der Chiphersteller geht davon aus, wegen einer schwächeren Nachfrage im laufenden Quartal weniger Gewinn und Umsatz zu erreichen als bislang geplant. Die Aktie lag zum Börsenschluss dennoch leicht im Plus.

Mit Altera nahm ein zweites Unternehmen aus der Chipbranche seine Gewinnprognosen zurück. Altera-Aktien stiegen dennoch um 1,2 Prozent.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 820 Millionen Aktien den Besitzer. 2562 Werte legten zu, 435 gaben nach, und 91 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,66 Milliarden Aktien 2080 im Plus, 453 im Minus und 87 unverändert.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Der erste Tag bestätigt eure Prophezeiung. Wobei solche Prophezeiung in Verbindung mit dem Wörtchen "ab" (Ab Montag ...) immer nur vorübergehend stimmen kann, weil "ab" ohne Einschränkung in Richtung Zukunft jeden Zeitraum beinhalten würde. Und unendliches Sinken gibt es nicht, außer die Börsen würden für immer geschlossen. Wobei das ständige Auf und Ab den Händlern nur recht sein dürfte, da solche Fluktuation für ständige Umsätze und somit für Provisionen sorgt. :-))

  • Außerdem: Kea mag über uns schimpfen (ist es unberechtigt, unsere Nachlässigkeit zu diskreditieren?), Sie aber sprechen in unserem Namen, was noch inakzeptabler ist: ... wird hier zumindest auch so behandelt ... Nein, wird hier von Citoyen ersucht, dass wir es in seinem Sinne so behandeln sollten. Noch dazu kann ich kein Festnageln auf irgendwelche Wörter oder gar Worte feststellen.

  • Sehr geehrte(r)(?) Citoyen,

    wer seine Sprache durch Abkürzungen von Ausdrücken wie "btw (by the way)" und "imao (in my arrogant opinion)" zu verdrängen pflegt sowie Ausdrücke wie "singularis majestatis" verwendet, um dem Leser mit Hilfe eigenwilliger Wichtigtuerei Abneigung gegenüber einem Artikel zu präsentieren, hat nicht nur das Recht, sondern sogar die Pflicht, über sich zu sinnieren. Da halte ich es mit Birgits "... Sie als selbstgerechter Bürger ..." Nur mit dem Unterschied, dass ich hinzufügen möchte, dass das Wort Bürger unter das Deleatur-Zeichen gesetzt gehörte, da ich Sie als Verneiner der eigenen Sprache schon als Gegenbürger empfinde. Wer lesegerecht schreiben möchte, verwende die Sprache des Sprachraumes in dem er publiziere. Alles andere ist gigantisch dilettantisch. Da es den Sprachraum Internet nicht gibt, verwende man hier Deutsch! Aber gut, dann würdet ihr Inhalte verwenden müssen anstatt der öden Brabbelei.

    Mir ist immer noch ein kritisch aggressiver Bericht (Kea) lieber als euer selbstverherrlichendes "Jetzt-zeige-ich-euch,-wie-moralisch-ich-bin-Getue", was sich auch durch diesen Satz ausdrückt, wobei der zweite Teil durchaus von "Citoyen" beherzigt werden sollte: "Wir, und damit meine ich weder den singularis majestatis noch andere, wir also (eingebildete Menschengemeinschaft) sollten imao stets darauf achten unsere eigene Begrenztheit im Auge zu behalten." Eigene Begrenztheit: ... darauf achten, unsere ... (,)

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