Wall Street
Börsen starten durchwachsen in die neue Woche

Sechs Wochen lang ging es für die US-Börsen nur bergab, doch heute zeigten sie sich durchwachsen. Die Schuldenkrise in Europa rückte wieder in den Blickpunkt, nachdem S+P Griechenlands Kreditwürdigkeit herabsetzte.
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New YorkNach sechs Handelswochen mit Verlusten haben sich die US-Börsen am Montag durchwachsen präsentiert. Es sei unklar, ob sich nach dem jüngsten Ausverkauf an den Börsen im Zuge schlechter Wirtschaftsdaten nun ein Boden gebildet habe, sagten Händler.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss nahezu unverändert bei 11.952 Punkten. Im Verlauf pendelte er zwischen 1.917 und 12.011 Stellen. Der breiter gefasste S&P 500 stieg um 0,1 Prozent auf 1271 Zähler, der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,15 Prozent auf 2639 Stellen. In Frankfurt schloss der Dax 0,2 Prozent höher mit 7085 Punkten.

Der S&P 500 hatte wegen enttäuschender Konjunkturdaten seit seinem Hoch Anfang Mai etwa sieben Prozent seines Wertes abgegeben. Mehrere Analysten hatten einen Abschlag von zehn Prozent als gesund bezeichnet. Die Schuldenkrise in Europa beschäftigte die Anleger weiter. Die Agentur S&P erklärte, langfristige griechische Staatsanleihen würden herabgestuft auf CCC.

Kurzfristige Papiere blieben bei C. Der Ausblick bleibe bei negativ. Es gebe eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit, dass das Land seine Schulden in einer Art umstrukturiere, die von den Ratingagenturen als Zahlungsausfall eingestuft werde, hieß es zur Begründung. Im Interesse standen die Papiere der Versicherungsholding Transatlantic, die von Allied World Assurance für 3,2 Milliarden Dollar übernommen werden soll. Transatlantic stiegen um 9,5 Prozent. Allied-Papiere verloren 4,5 Prozent.

Auch die Bekleidungsbranche steht vor einer Großfusion. Der Konzern VF, zu dem der Outdoor-Ausstatter North Face und der Jeans-Hersteller Wrangler gehört, will die Marke Timberland für zwei Milliarden Dollar übernehmen. Papiere von VF stiegen um zehn Prozent. Timberland-Aktien stiegen um 44 Prozent auf 43,20 Dollar. VF will 43 Dollar pro Anteilsschein zahlen.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 0,91 Milliarden Aktien den Besitzer. 1344 Werte legten zu, 1674 gaben nach und 93 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,85 Milliarden Aktien 936 im Plus, 1670 im Minus und 109 unverändert.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Etwas mehr Gelassenheit wäre angebracht!Wir sind doch kein Hühnerhaufen. Am kommenden Sonnabend geht die Welt nicht unter; die USA werden den Kreditrahmen erhöhen und sich selbst nicht Zahlungsunfähig machen; Griechenland und damit der Euro werden durch intelligente Langfristkonzepte stabilisiert. Etwas anderes können wir uns überhaupt nicht leisten!

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