Wall Street hat heute geschlossen: US-Börsen: Verkürzte Handelswoche

Wall Street hat heute geschlossen
US-Börsen: Verkürzte Handelswoche

Unternehmenszahlen und Einschätzungen der US-Notenbank (Fed) zur amerikanischen Konjunktur dürften in der verkürzten Handelswoche ab Dienstag die Aufmerksamkeit der Anleger an der Wall Street vom Atomstreit mit dem Iran ablenken.

HB NEW YORK. Vor allem Quartalszahlen aus dem Technologiesektor werden Analysten zufolge für Kursgewinne sorgen. Zudem stehen viele Vierteljahresberichte aus der Finanzbranche an. "Natürlich ist die Iran-Frage weiter offen und nichts wird auf kurze Sicht gelöst werden. Aber die Unternehmensergebnisse sind der wirkliche Schlüssel zum Markt und zu jeglicher langfristigen Perspektive", sagte Marktstratege Marc Pado von Cantor Fitzgerald & Co. Die US-Aktienmärkte bleiben am Montag wegen eines Feiertages geschlossen.

Die Sorge, der Iran könnte seine Drohung wahr machen und die freiwillig zugelassenen Kontrollen seiner Atomanlagen durch die Internationale Atomenergiebehörde IAEA einstellen, hatten den Leitindex Dow Jones zuletzt wieder unter die Marke von 11 000 Punkten gedrückt. Diese hatte der Dow Anfang der Woche übersprungen. Der Index der Standardwerte legte im Wochenverlauf 0,01 Prozent auf knapp 10 960 Punkte zu. Der breiter gefasste S&P-500 lag mit knapp 1288 Zählern 0,17 Prozent über dem Niveau der Vorwoche und der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte um 0,5 Prozent auf 2317 Stellen.

Der Börsenhandel in New York wird erst am Dienstag wieder aufgenommen, da am Montag in den USA ein Feiertag ist. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten gingen davon aus, dass die Gewinne der Unternehmen im S&P-500 im vierten Quartal 2005 im Schnitt um 14 Prozent gestiegen sind. Einige Experten könnten ihre Schätzungen allerdings zurückgenommen haben, nachdem der Aluminiumkonzern Alcoa schlechter als erwartete Zahlen vorgelegt habe, sagten Marktteilnehmer.

Im Blickpunkt werden vor allem die Zahlen der Technologie-Schwergewichte Intel, Yahoo, Apple und Advanced Micro Devices stehen. Hier gelten starke Gewinnzuwächse als möglich, weil Elektronikgeräte zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken gehörten. Apple hat bereits vergangene Woche auf ein gutes Weihnachtsgeschäft verwiesen und bekannt gegeben, der Umsatz sei dank des Absatzes seiner Musik-Abspielgeräte der iPod-Reihe um 63 Prozent geklettert. Der südkoreanische Elektronik-Konzern Samsung hatte am Freitag einen besser als erwarteten Gewinnanstieg von 40 Prozent veröffentlicht.

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