Wall Street

In den USA geht es vorsichtig nach oben

An der Wall Street dürfte es zu Wochenbeginn etwas langsamer als in Europa nach oben gehen. Grundsätzlich fallen aber auch in den USA alle wichtigen wirtschaftlichen Indikatoren vergleichsweise positiv aus.
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Börsenhändler an der Wall Street: Auch in den USA dürfte es weiter aufwärts gehen. Quelle: ap

Börsenhändler an der Wall Street: Auch in den USA dürfte es weiter aufwärts gehen.

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In den USA wird es in der neuen Woche zwar nicht ganz so spannend wie in Europa, wo die Europäische Zentralbank (EZB) mit ihrem bereits angekündigten Konjunktur- und Liquiditätspaket durchaus noch für größere Bewegung an den Märkten sorgen könnte. Für die amerikanischen Finanzmärkte gilt in der ersten Juni-Handelswoche aber vorsichtiger Optimismus, weil etwa geopolitische Risikofaktoren wie die Ukraine-Krise an Schärfe verloren haben.

Der S&P-500-Index hatte zuletzt 2,1 Prozent zugelegt, vor allem angetrieben durch IT-Papiere. Allein die Apple-Aktie verzeichnete ein Plus von 7,3 Prozent. Konjunkturexperten erwarten im zweiten Halbjahr eine globale konjunkturelle Aufwärtsentwicklung, gerade auch in den USA und Asien. „Die Märkte rechnen mit einem starken zweiten Halbjahr“, betonte Jim Russell vom US Bank Wealth Management gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Für die New York Stock Exchange und die anderen US-Börsen werden in der neuen Woche vor allem Konjunkturdaten interessant. Der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe und der Arbeitsmarktbericht bilden am Montag den Auftakt für die Mai-Indikatoren in den USA. Die meisten Experten rechnen mit einer Fortsetzung des Aufwärtstrends, also sollte es auch an den Börsen nach oben gehen. Am Dienstag werden in den USA die Absatzzahlen für den heimischen Automarkt veröffentlicht. Für Mittwochabend plant die US-Notenbank Federal Reserve die Veröffentlichung ihres neuesten Konjunkturberichts, des sogenannten „Beige Books“. Am Freitag steht der Arbeitsmarktbericht für die weltgrößte Volkswirtschaft an. Experten erwarten 215.000 neu geschaffene Stellen nach 288.000 im Vormonat.

Bei den Unternehmen erwarten Investoren Mitte der Woche die Details zur milliardenschweren Kapitalerhöhung der Deutschen Bank, was auch die amerikanischen Großbanken mit Interesse verfolgen werden. Spannend bleibt es im Übernahmepoker um den französische Industriekonzern Alstom, um die Siemens und der US-Riese General Electric buhlen. Bis zum 16. Juni will Siemens ein detailliertes Angebot vorlegen.

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  • Wieder mal etwas zum ablachen im Handelsblättchen....
    Die BILD kann das nicht besser ......

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