Warschau und Prag im Plus
Osteuropas Börsen schließen uneinheitlich

Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes haben am Mittwoch uneinheitlich geschlossen. Während die Indizes in Warschau und Prag Kursgewinne verbuchten, ging der BUX nahezu unverändert aus dem Handel.

dpa-AFX WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Der Budapester Leitindex BUX schloss nahezu unverändert mit einem Minus von 1,05 Zählern auf 27 948,58 Punkten. Der Gesamtwert aller gehandelten Aktien betrug 39,79 (Vortag: 36,12) Mrd. Forint.

An der Spitze des BUX gingen Pannonplast Mueanyagipari mit einem Kurssprung von 4,05 Prozent bei 7 700 Forint aus dem Handel. Die Aktien des Autozulieferers Raba Magyar Vagon gewannen 2,77 Prozent auf 2075 Forint. Die OTP Bank schlossen mit einem Plus von 1,28 Prozent bei 9 439 Forint. Zeitungsberichten zufolge denkt das Management der Bank über die Übernahme eines russischen Konkurrenten im Wert von rund 50 Mill. Dollar nach.

Größter Verlierer waren die Aktien von von Magyar Olay es Gazipari (Mol) mit einem Abschlag von 1,41 Prozent auf 27 800 Forint. Das Management des Ölkonzerns stemmt sich weiterhin mit allen Mitteln gegen die Übernahme mit der österreichischen OMV angestrebten Übernahme. Mol-Chef Mosonyi sagte am Mittwoch vor Medienvertretern, der Zusammenschluss verstoße gegen die wettbewerbsrechtliche Bestimmung der EU. Auch FHB gerieten unter Druck und verloren 1,1 Prozent auf 2062 Forint.

Der Prager Leitindex PX gewann 0,31 Prozent auf 1 892,20 Zähler. Es wurden Aktien im Wert von 3,97 (Vortag: 4,02) Mrd. tschechischen Kronen gehandelt.

Aktien von Philip Morris und Telefonica O2 zogen den Leitindex nach oben. Philip Morris gewannen 2,86 Prozent auf 9 850 Kronen. Telefonica O2 stiegen 2,52 Prozent auf 554 Kronen. Die Analysten von Lehman Brother haben das Kursziel für die Titel auf 770 Kronen angehoben, damit sehen sie ein Aufwärtspotenzial von 40 Prozent.

Die Papiere von Ceske Energeticke Zavody (CEZ) verbuchten einen Abschlag von 0,86 Prozent auf 1 268 Kronen. Nach den Aktienrückkäufen in den vergangenen Monaten hat das Unternehmen in den vergangenen Tagen keine weiteren Titel mehr erworben. Marktteilnehmer vermuten einen zu hohen Aktienkurs als mögliche Ursache.

In Warschau stieg der WIG-20 0,54 Prozent auf 3 852,24 Einheiten. Der breiter gefasste WIG-Index gewann 0,50 Prozent auf 63,618,68 Zähler. Es wurden Aktien im Gesamtwert von 1,55 (Vortag: 1,48) Mrd. Zloty gehandelt.

Tagessieger waren die Anteilsscheine von TVN mit einem deutlichen Plus von 3,77 Prozent auf 22,00 Zloty. Prokom stiegen 2,79 Prozent und gingen bei 143,90 Zloty aus dem Handel. Bank Polski gewannen 1,48 Prozent auf 55,00 Zloty. Ans Ende des WIG-20 fielen Ceske Energeticke Zavody (CEZ) mit einem Abschlag von 1,61 Prozent auf 171,00 Zloty. Die Werte des Öl- und Gasausrüsters PBG sanken 1,35 Prozent auf 381,00 Zloty.

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