Warten auf die Intel-Zahlen
Berg- und Talfahrt endet im Minus

Der Deutsche Aktienindex (Dax) ist am Dienstag nach einer Berg- und Talfahrt mit leichten Kursverlusten aus dem Handel gegangen.

rtr FRANKFURT. Der deutsche Leitindex ging 0,3 Prozent tiefer bei 3 384 Punkten aus dem Handel, nachdem er im Tagesverlauf getrieben von positiven Signalen für die Konjunkturentwicklung ein neues Jahreshoch bei 3 429 Punkten markiert hatte. Der Konjunkturindikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) war deutlich stärker gestiegen als erwartet und deutete somit eine Stimmungswende in der deutsche Wirtschaft an. Später gab der Dax belastet von schwächer tendierenden US-Börsen seine Gewinne aber wieder ab.

Der Markt warte auf die für den Abend angekündigten Zahlen des weltgrößten Chipherstellers Intel, hieß es an der Wall Street. Die Rede von Notenbank-Chef Alan Greenspan vor dem Kongress wurde von Börsianern positiv aufgenommen. „Die Äußerungen waren nicht zu negativ, daher dürfte das dem Markt helfen, wenn Intel nicht enttäuscht“, sagte ein Händler.

Zum Handelsschluss in Frankfurt notierte der US-Standardwerteindex Dow Jones 0,7 Prozent im Minus bei 9110 Stellen, der Technologieindex Nasdaq wies einen Abschlag von 0,3 Prozent auf 1748 Zähler auf.

In Frankfurt gehörten die Papiere des Nutzfahrzeugherstellers MAN angesichts sich hartnäckig haltender Gerüchte über einen Einstieg des Volkswagenkonzerns zu den Tagesgewinnern. Die Papiere gingen mit einem Plus von 5,4 Prozent auf 17,78 Euro aus dem Handel.

Auf der Verliererseite zeigten sich Metro-Papiere mit einem Abschlag von 3,2 Prozent auf 30,58 Euro, wofür Händler Gewinnmitnahmen verantwortlich machten. Am Vortag hatten Metro-Aktien getrieben von den guten Zahlen des französischen Konkurrenten Carrefour deutlich an Wert gewonnen.

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