Web.de-Titel legen um mehr als 10 Prozent zu
Dax schließt im Minus

Die Aktien der Deutschen Bank haben am Donnerstag von neu angefachten Fusionsfantasien im Bankensektor und positiv aufgenommenen Geschäftszahlen profitiert und damit ein deutlicheres Minus im Deutschen Aktienindex (Dax) verhindert. Die Stimmung trübten allerdings deutliche Kursverluste der Aktien von Schering nach einem verhaltenen Ausblick des Pharmakonzerns. Am Nachmittag hatte die Europäische Zentralbank die Leitzinsen wie erwartet unverändert gelassen.

HB FRANKFURT. „Die Aktien der Deutschen Bank profitieren heute von beidem: von den Fusionsfantasien und den Zahlen, die positiv aufgenommen wurden“, sagte Christian Schmidt, Marktanalyst bei der Helaba. Deutschlands wichtigster Börsenindex ging mit einem Minus von 0,3 Prozent bei 4 015 Punkten aus dem Handel, nachdem er zeitweise um 0,7 Prozent gestiegen war.

Die Papiere der Deutschen Bank stiegen um 1,3 Prozent auf 63,70 Euro. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte am Morgen aus mit der Situation vertrauten Kreisen erfahren, dass die Deutsche Bank im Januar mit dem US-Konkurrenten Citigroup Vorgespräche über einen Zusammenschluss geführt habe. Diese seien aber ergebnislos beendet worden. Zu Kontakten der Citigroup äußerte sich Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann am Donnerstag nicht. Er bezeichnete aber eine feindliche Übernahme als „ausgeschlossen“ und versuchte zu beruhigen: „Uns sind drei Dinge wichtig: das Wohl unserer Aktionäre, unserer Mitarbeiter und Deutschlands.“

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