Wien
Österreichische Börse schließt fester

Die Wiener Börse hat fester geschlossen. Der Leitindex ATX kletterte gar ein bisschen nach oben. Die positivere Stimmung an der Wall Street machte sich auch in Österreich positiv bemerkbar.

HB WIEN. Die Wiener Börse hat den Handel am Mittwoch bei moderatem Volumen mit festeren Notierungen beendet. Der ATX stieg um 0,62 Prozent auf 2 678,64 Punkte. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund einen Punkt unter der Händlerprognose. Im Späthandel sorgte eine leicht freundliche Stimmung an der Wall Street auch beim ATX für einen Schub nach oben. Bei den Einzeltiteln werteten Marktteilnehmer Quartalszahlen und Analystenmeinungen als kursbewegend.

Die Aktie des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters SBO reagierte auf die Neunmonatszahlen des Unternehmens mit einem Kurssprung von 5,72 Prozent auf 57,46 Euro. Die Post-Anteilsscheine gewannen 2,45 Prozent auf 22,15 Euro. Die Analysten der RCB bewerten die Zahlen der Post in einer ersten Einschätzung als solide sowie im Rahmen der Erwartungen. Die RCB erwägt eine Bestätigung der Kaufempfehlung für die Post-Titel und zudem eine leichte Anhebung des aktuellen Kursziels von 24,00 Euro.

Die Aktien des Energiekonzerns OMV schlossen gegen den allgemein positiven Trend um 0,89 Prozent tiefer bei 26,79 Euro. Wie am Nachmittag bekannt wurde, will die Wiener Staatsanwaltschaft OMV-Vorstandschef Wolfgang Ruttenstorfer wegen Insiderhandels anklagen.

RHI legten um 2,14 Prozent auf 26,26 Euro zu. Die Analysten der Unicredit setzen ihr Kursziel für den Feuerfestkonzern von 30,00 auf 33,00 Euro nach oben und bestätigten das Anlagevotum "Buy". Semperit verbesserten sich um 2,41 Prozent auf 33,64 Euro. Auch hier meldeten sich nach den jüngsten Quartalszahlen die Experten der Unicredit und passten ihr Kursziel auf 40,00 Euro an. Das Anlagevotum "Buy" behielten sie bei.

Palfinger bauten ein Minus von 2,45 Prozent auf 22,74 Euro. Die Analysten der RCB stuften ihr Anlagevotum des heimischen Kranherstellers von "Buy" auf "Hold" herab. Das Kursziel hingegen wurde von 20,00 Euro auf 24,80 Euro angehoben.

Voestalpine erholten sich leicht um 0,51 Prozent auf 29,55 Euro, nachdem die Titel am Vortag in einem sehr schwachen Stahlsektor um vier Prozent abgerutscht waren. Das Unternehmen wird am morgigen Donnerstag Zahlen zum abgelaufenen Halbjahr vorlegen.

Die Bankenpapiere entschieden sich nach einem schwankungsfreudigen Verlauf für höhere Schlussstände. Raiffeisen verteuerten sich um 1,97 Prozent auf 40,20 Euro, und Erste Group verbuchten ein Plus von 0,74 Prozent auf 32,00 Euro.

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