Wiener Börse
A-Tec leidet unter Gewinnwarnung

Die Wiener Börse hat den Handel am Freitag mit Verlusten beendet. Der ATX fiel um 12,98 Punkte oder 0,48 Prozent auf 2 670,86 Einheiten.
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dpa-afx/apa WIEN. Nach einem freundlichen Handelsstart und einer recht impulslosen Verfallsperiode gab der ATX im Zuge einer schwachen Eröffnung an der Wall Street nach. Die mehrheitlich positiv ausgefallenen Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten konnten die Stimmung unter den Anlegern nicht beflügeln. Auch die Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke hatte eher Auswirkung auf die Devisen- als auf die Aktienmärkte.

Die Nachrichtenlage blieb in Wien dünn. Ab Handelsbeginn galten die Anteilsscheine des Mischkonzerns A-Tec Industries als Ladenhüter und verloren am Ende der Kurstafel 6,40 Prozent auf 6,10 Euro. Der Konzern hatte am Donnerstagabend eine Gewinnwarnung ausgegeben. Entgegen bisheriger Erwartungen soll das Betriebsergebnis (Ebit) im Jahr 2010 nicht positiv, sondern sogar mit 27 Mill. Euro im Minus liegen. Dies erschwere nun vor allem die Kapitalsuche zur Refinanzierung einer Unternehmensanleihe, hieß es.

Wienerberger-Aktien litten unter einer Herabstufung der Raiffeisen Centrobank (RCB). Die Analysten hatten das Anlagevotum für den Baustoffkonzern von "Buy" auf "Hold" gesenkt. Auch das Kursziel wurde von 15 auf 14 Euro nach unten revidiert. Wienerberger-Titel sanken 0,76 Prozent auf 12,44 Euro. Trotz einer Kurszielsenkung durch die Unicredit stiegen Flughafen Wien bis zur Schlussglocke um 0,46 Prozent auf 43,40 Euro.

Als Umsatzspitzenreiter schlossen Immofinanz mit einem Plus von 3,25 Prozent auf 2,89 Euro an der Spitze des Kurszettels. Zu den gesuchten Schwergewichten zählten Telekom Austria (plus 0,46 Prozent auf 10,92 Euro) und Raiffeisen Bank (plus 0,35 Prozent auf 38,55 Euro). Weniger nachgefragt wurden Voestalpine mit einem Abschlag von 1,08 Prozent auf 29,34 Euro sowie Erste Group mit minus 1,33 Prozent auf 31,46 Euro.

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