Wiener Börse
Lustloser Handel endet im Minus

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag mit niedrigeren Notierungen beendet. Viele Marktteilnehmer dürften den Brückentag für ein verlängertes Wochenende genutzt haben, hieß es am Markt. Kursrelevante Unternehmensnachrichten lagen Händlern zufolge kaum vor, entsprechend folgte der Markt vor allem dem schwachen europäischen Umfeld.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag mit niedrigeren Notierungen beendet. Der ATX fiel um 23,61 Punkte oder 0,91 Prozent auf 2 558,59 Einheiten. Aktienhändler berichteten von einem extrem ruhigen Geschäft. Bereits in der vergangenen Woche waren die Umsätze vor dem Hintergrund des anstehenden Jahreswechsels merklich zurück gegangen, am Montag fiel das Volumen bedingt durch den Feiertag am Dienstag noch weiter zurück.

Deutlich nach unten ging es am Freitag mit Vienna Insurance. Die Aktie fiel um 2,77 Prozent auf 35,09 Euro. Größere Minuszeichen gab es auch für Immoeast (minus 2,75 Prozent auf 4,25 Euro) und Immofinanz (minus 2,49 Prozent auf 2,74 Euro).

Unter den Indexschwergewichten fielen Erste Group um 1,60 Prozent auf 28,88 Euro. Telekom Austria verloren 1,46 Prozent auf 11,44 Euro. Voestalpine fielen trotz einer Analystenempfehlung um 1,22 Prozent auf 25,06 Euro. Die Analysten der BHF Bank haben ihr Kursziel für die Aktie von 25 auf 29 Euro erhöht und ihre Empfehlung "buy" bestätigt.

Tagesgewinner im prime market waren bei allerdings moderaten Umsätzen Austrian Airlines Group (AUA) mit einem Kursplus von 14,36 Prozent auf 2,31 Euro. Im Vorfeld der Entscheidung über den Squeeze-Out der verbliebenen Kleinaktionäre hat die Aktie bereits in den vergangenen Tage kräftige Sprünge in beide Richtungen gesehen.

Gut gesucht waren am Montag auch Intercell und stiegen um 1,72 Prozent auf 26,05 Euro. Semperit notierten nach Meldung eines neuen Joint Ventures um 0,89 Prozent auf 28,20 Euro fester. Der Konzern will sein Geschäftssegment Fördergurte und Transportbänder ausweiten und hat dafür eine Partnerschaft mit der chinesischen Wang Chao Coal & Electricity Group geschlossen. Semperit wird 80 Prozent der Anteile an dem in Gründung befindlichen Unternehmen halten, teilte der Konzern am Montag mit.

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