Wiener Börse
Zurückhaltung vor dem Wochenende

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei schwachem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 0,57 Prozent auf 2 487 Punkte. Der Wochenausklang gestaltete sich weitgehend nachrichten- und ereignisarm.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei schwachem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 14,16 Punkte oder 0,57 Prozent auf 2 487,27 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 16 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2 503 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr MEZ: Dow Jones Industrial /New York +0,26 Prozent, Dax /Frankfurt-0,10 Prozent, Ftse/London +0,13 Prozent und CAC-40/Paris +0,09 Prozent.

Der Wochenausklang gestaltete sich an der Wiener Börse weitgehend nachrichten- und ereignisarm. Das ruhige Geschäft ließ sich an sehr dünnen Umsätzen erkennen, ein "Markenzeichen für Freitag", kommentierte ein Händler in Wien. Schon in den vergangenen Wochen habe sich der Freitag angesichts der herrschenden Unsicherheiten durch Zurückhaltung der Anleger gekennzeichnet.

Der Handel verlief auch an den europäischen Leitbörsen großteils impulslos, eine geplante milliardenschwere Kapitalerhöhung bei der Deutschen Bank rückte allerdings die Finanzwerte in den Blickpunkt. In Wien verloren Erste Group 1,67 Prozent auf 29,18 Euro an Terrain, Raiffeisen International ließen 0,43 Prozent auf 34,49 Euro nach.

Zu den Indexschwergewichten Voestalpine und OMV meldeten sich Analysten zu Wort. Nach den Quartalszahlen der voest hat die Raiffeisen Centrobank sowohl die Anlageempfehlung "Buy" als auch das Kursziel bei 32,40 Euro beibehalten. Die Titel gewannen 0,32 Prozent auf 25,43 Euro. Bei der OMV hat Goldman Sachs das Kursziel minimal von 30,50 auf 31 Euro erhöht, jedoch die Verkaufsempfehlung "Sell" bekräftigt. Die Aktien stiegen dennoch um 0,24 Prozent auf 26,85 Euro.

Stärkste Aktie im Wiener prime market war Polytec mit einem Aufschlag von 6,03 Prozent auf 4,31 Euro. Innerhalb weniger Wochen hat sich die Aktie des Autozulieferers deutlich gesteigert - Anfang August war sie noch 2,90 Euro wert. "Konkrete Nachrichten gibt es keine, vielleicht steht eine Fusionierung oder Übernahme im Raum", kommentierte ein Wiener Händler.

Die Wertpapierspezialisten der britischen Barclays Capital haben die Verbund-Papiere in einer Ersteinschätzung mit "Equalweight" eingestuft und das Kursziel bei 27 Euro festgelegt. Die Versorgerpapiere gingen mit einem moderaten Minus von 0,11 Prozent bei 26,80 Euro ins Wochenende./

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